
Gummersbach. (PM VfL) Nach zuletzt zwei Auswärtsspielen in Folge wartet am achten Spieltag der DAIKIN HBL die nächste Heimaufgabe auf den VfL Gummersbach.
Dazu empfangen die Blau-Weißen am bevorstehenden Donnerstag, den 9. Oktober, um 19 Uhr den HC Erlangen in der SCHWALBE arena. „Wir freuen uns natürlich, dass wir wieder zu Hause vor unseren Fans spielen“, verdeutlicht VfL-Linksaußen Tilen Kodrin: „Wir wollen am Donnerstag eine bessere Leistung zeigen als gestern gegen Eisenach und das werden wir auch tun!“ Resttickets für die Partie sind aktuell noch online unter www.vfl-gummersbach.de/tickets erhältlich.
Der HC Erlangen spielte eine enttäuschende Saison 2024/25, in der sie den Klassenerhalt erst am letzten Spieltag mit einem 25:21-Auswärtserfolg gegen die HSG Wetzlar sichern konnten. Doch davon ist in dieser Spielzeit nichts mehr zu merken. Bisher verschafften dem HCE insbesondere die zwei Unentschieden gegen die MT Melsungen (32:32) und den SC Magdeburg (31:31) sowie der 32.26-Auswärtssieg gegen die TSV Hannover-Burgdorf mächtig Eindruck. Der Punktgewinn gegen den SCM ist hierbei besonders hervorzuheben, zumal die Erlanger trotz acht verletzungsbedingter Ausfälle fast über die gesamten sechzig Minuten führten. Nach zuletzt drei Bundesliga-Spielen ohne Niederlage mussten sich die Blau-Rot-Weißen in der Vorwoche überraschend in der zweiten Runde des DHB-Pokals auswärts dem Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen mit 32:35 geschlagen geben, ehe das Team am Wochenende den Füchsen Berlin nach einer deutlichen Leistungssteigerung knapp mit 35:38 unterlag. „Erlangen hat eine richtig gute Mannschaft und sie sind in einer guten Form, deswegen müssen auch wir unsere beste Leistung bringen! Das wird nicht einfach, aber wir wollen, dass die zwei Punkte zu Hause bleiben“, so der erfahrene Slowene vor der Partie. Nach dem siebten Bundesliga-Spieltag liegt die Mannschaft von Chefcoach Johannes Sellin mit 6:8 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Bester Torschütze der Mannschaft aus Bayern ist Rückraumspieler Marek Nissen, der bisher 44 Feldtore bei einer Wurfquote von 76 Prozent auf seinem Konto hat und Platz acht in der Ligawertung belegt. In der Sommerpause hat der HC Erlangen einige Veränderungen an seinem Kader vorgenommen. Während Kreisläufer Tobias Wagner nach Frankreich zu Limoges Handball wechselte, zog es Vereinslegende Nico Büdel als Spielertrainer zur TSG Bürgel. Mit Nicolai Link hat eine weitere Vereinsikone das Team verlassen und ebenso wie Marko Bezjak seine aktive Karriere beendet.
Andri Már Rúnarsson stieß vom SC DHfK Leipzig als einziger externer Neuzugang zum HCE, während Lars Genz aus der eigenen Jugend in den Profikader befördert wurde.
Der VfL Gummersbach geht mit einer Niederlage im Rücken in das kommende Duell vor heimischer Kulisse. Nachdem die Oberbergischen zuletzt wettbewerbsübergreifend auf vier
Siege in Folge zurückblicken konnten, folgte am gestrigen frühen Abend eine 29:32-Auswärtsniederlage gegen den ThSV Eisenach. „Das war kein gutes Spiel für uns. Wir haben zu wenig Energie gezeigt und das darf nicht passieren. Wir waren uneffektiv im Angriff und in der Abwehr zu weich. Das müssen wir gegen Erlangen ganz anders machen“, blickt Kodrin zurück. Nach sieben ausgetragenen Bundesliga-Partien rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson mit 12:4 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz.
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Gummersbach lässt in Eisenach Punkte liegen
Die Erfolgsserie des VfL Gummersbach ist am frühen Sonntagabend gestoppt worden. Nach dem erfolgreichen Pokalduell beim TV 05/07 Hüttenberg am Mittwoch haben die Oberbergischen in der DAIKIN HBL ihre zweite Saisonniederlage eingefahren. Beim ThSV Eisenach verlor das Team von Chefcoach Gudjon Valur Sigurdsson mit 29:32 (15:15). Im erwartet schweren Spiel in der berüchtigten Werner-Aßmann-Halle erwiesen sich die Wartburgstädter als über lange Phasen ebenbürtig und schlussendlich überzeugendere Mannschaft. Mit nunmehr 10:4 Punkten auf dem Konto blickt der VfL Gummersbach auf die ersten sieben Spiele in der DAIKIN HBL zurück.
Die ersten erfolgreichen Aktionen in der Begegnung gebührten dem Favoriten aus Gummersbach, der durch die Treffer von Mathis Häseler und Kay Smits in der vierten Minute mit 2:0 in Front gingen. Die Oberbergischen kamen mit Tempo ins Spiel und hielten über das 4:2 durch Julian Köster (9. Minute) und das 6:4 durch Ellidi Vidarsson (11. Minute) ihre knappe Führung. Gegen kämpferische Eisenacher stand dem VfL aber eine zu hohe Quote technischer Fehler im Weg, die dafür sorgte, dass der ThSV in der 15. Minute zum 6:6-Ausgleich kam.
Das Angriffsspiel der Gäste kam Mitte der ersten Halbzeit zu häufig ins Stocken, was in Minute 17 den ersten Rückstand nach sich zog (8:9). Auf den erneuten Ein-Tores-Rückstand (9:10, 19. Minute) reagierte das Sigurdsson-Team mit einem 3:0-Lauf, der den Spielstand wieder umkehrte (12:10, 24. Minute). Doch die Gastgeber blieben dem VfL auf den Fersen und erarbeiteten sich den 12:12-Ausgleich (26. Minute). Auch einen erneuten Zwei-Tore-Vorsprung der Oberbergischen (14:12, 28. Minute) egalisierten die Wartburgstädter zum 14:14 (29. Minute), ehe es folgerichtig mit einem 15:15-Unentschieden in die Kabine ging.
Umgekehrt zum ersten Durchgang mussten die Gummersbacher in Hälfte zwei zunächst zwei Gegentore hinnehmen (15:17, 34. Minute), ehe sie selbst in Person von Smits erstmals zum Torerfolg kamen (16:17, 36. Minute). Durch überhastete Angriffe brachten sich die Gäste selbst in die Bredouille und kamen kaum zu klaren Chancen. Stattdessen leckten die Eisenacher Blut und nutzten ihre Möglichkeiten nun effizienter aus. Drei Tore des ThSV in Folge brachten den VfL in der 38. Minute mit 16:20 ins Hintertreffen. In der 42. Minute kam es für die Sigurdsson-Mannschaft sogar noch härter, als der Rückstand auf fünf Tore anwuchs (17:22).
Kurz vor Beginn der Schlussviertelstunde bäumten sich die Oberbergischen noch einmal auf und kamen dank dreier Tore in Folge wieder auf zwei Tore an die Gastgeber heran (20:22, 45. Minute). Sogleich legten die Gummersbacher offensiv wie defensiv eine bessere Körpersprache an den Tag und kamen in Person von Miro Schluroff in der 50. Minute zum 23:24-Anschlusstreffer. Insgesamt war die Gegenwehr der Wartburgstädter allerdings ununterbrochen stark. Drei Gegentore hintereinander bürdeten den Oberbergischen in der 56. Minute einen Vier-Tore-Rückstand auf (24:28). Zwar hielt das Sigurdsson-Team noch einmal dagegen, aber für eine weitere Aufholjagd reichte es nicht mehr. Das letzte VfL-Tor erzielte per Siebenmeter Miloš Vujović zum 29:32-Endstand (60. Minute).
Das nächste Heimspiel in der SCHWALBE arena steht dem VfL Gummersbach am kommenden Donnerstag, den 9. Oktober, um 19 Uhr gegen den HC Erlangen bevor. Tickets für die Partie können nach Verfügbarkeit unter vfl-gummersbach.de/tickets/ erworben werden.
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