VfL hat Kracher-Heimspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister Füchse Berlin vor der Brust

Teitur Einarsson und Gujon Valur Sigurdsson – © Sportfoto-Sale (MK)

Gummersbach. (PM VfL) Nach dem schweren Auswärtsspiel gegen den TBV Lemgo Lippe erwartet den VfL Gummersbach am kommenden Sonntag, den 14. September, der nächste Hochkaräter. Wenn die Pforten der SCHWALBE arena um 15 Uhr zum zweiten Mal in der noch jungen Saison 2025/26 öffnen, gastiert mit den Füchsen Berlin kein Geringerer als der amtierende Deutsche Meister und Supercup-Sieger im Oberbergischen.

„Berlin ist unglaublich gut eingespielt“, weiß VfL-Kapitän Julian Köster ob der Qualitäten des bevorstehenden Kontrahenten: „Wir müssen eine sehr gute Leistung bringen, um gemeinsam mit unseren Fans die Punkte hier zu behalten!“

Die Füchse Berlin gehören aktuell zu den besten Mannschaften der Welt, gewannen in der vergangenen Spielzeit mit einem Punkt vor dem SC Magdeburg die Deutsche Meisterschaft und standen auch im Finale der EHF Champions League, in dem sie allerdings den Magdeburgern unterlagen. Bereits zu Beginn der Saison stellten die Berliner ihre Klasse wieder unter Beweis, gewannen im Siebenmeterwerfen gegen Pokalsieger THW Kiel mit 34:33 und verteidigten somit ihren Titel im Super-Cup. Die Füchse sind größtenteils unverändert in die neue Spielzeit gegangen, haben allerdings in der noch jungen Saison durch die Entlassungen von Sportdirektor Stefan Kretzschmar und Chefcoach Jaron Siewert vor gut einer Woche für eine Menge Gesprächsstoff in der Handballszene gesorgt. Trainiert wird das Team seitdem von Nicolej Krickau. Neben dem Wechsel auf der Trainerbank verabschiedeten sich die Füchse im Sommer von Jerry Tollbring (Ribe-Esbjerg), Manuel Strlek (RK Nasice) und Max Beneke (Leihe an den ThSV Eisenach). Neu zur Mannschaft hinzugestoßen sind Aitor Ariño (FC Barcelona) und Tobias Grøndahl (GOG). Das Team des Hauptstadtclubs baut damit weiter auf Weltklassespieler wie Mathias Gidsel, Lasse Andersson, Mijajlo Marsenić, Abwehrchef Max Darj und Torwart Dejan Milosavljev sowie eigene Talente. „Berlin ist für eine kompakte Abwehr mit einem sehr guten Torhüter dahinter bekannt. Daraus spielen sie unglaublich schnell nach vorne und haben dort auf allen Positionen eine hohe Qualität. Es wird eine schwere Aufgabe für uns“, erklärt Köster. Nachdem die Füchse mit zwei deutlichen Siegen gegen den Bergischen HC (39:27) und FRISCH AUF! Göppingen (32:26) in die Saison gestartet sind, unterlagen sie zuletzt klar mit 32:39 dem SC Magdeburg und weisen – analog zum VfL – 4:2 Punkte auf ihrem Konto auf.

Nach zuletzt zwei erfolgreichen Auftritten gegen die MT Melsungen und die TSV Hannover-Burgdorf zum Saisonauftakt musste sich auch der VfL am dritten Spieltag der DAIKIN HBL geschlagen geben. Am vergangenen Sonntag übernahmen der TBV Lemgo Lippe im Laufe der gesamten Spieldauer immer mehr die Kontrolle und gewannen am Ende mit 31:25. „Das Spiel in Lemgo entsprach nicht der Leistung, die wir zeigen wollen“, resümiert der deutsche Nationalspieler: „Jetzt haben wir Zeit, um uns auf das nächste Heimspiel vorzubereiten. Diese Zeit wollen wir nutzen!“

Verlängerung einer starken Partnerschaft für die Heimat des Handballs: hospicall übernimmt langfristig die Namensrechte der Fan-Tribüne in der SCHWALBE arena

© Philipp Ising, VfL Gummersbach

Wenn der VfL Gummersbach in die SCHWALBE Arena einläuft, wird die größte Unterstützung zukünftig von der hospicall-Fan-Tribüne erfolgen. Die hospicall GmbH übernimmt langfristig die Namensrechte der Fan-Tribüne und setzt damit ein klares Zeichen für die regionale Verbundenheit und die bereits seit vielen Jahren bestehende Premium-Partnerschaft des Unternehmens für den Handballsport in Gummersbach.

„Die Atmosphäre in der Halle, besonders auf der Fan-Tribüne, der Kampf auf dem Feld – das ist Leidenschaft und Energie. Wir wollen als Partner langfristig mit dabei sein“, erklären Rüdiger Gelfarth und Andreas Hüschemenger, Geschäftsführer von hospicall.

„Wir können damit unsere Regionalität und unsere Verbundenheit zum Ausdruck bringen und gleichzeitig ein starkes Zeichen für die Unterstützung des VfL-Handballsports setzen. Die Übernahme der Namensrechte ist auch ein Zeichen unserer Kontinuität, die sich in unseren Werten und unserer Produktpalette widerspiegelt. Handball ist mehr als nur ein Spiel – es ist Leidenschaft, Zusammenhalt und Einsatz. Genau das wollen wir unterstützen.“

Für den VfL Gummersbach ist die Verlängerung der Partnerschaft mit hospicall ein starkes Bekenntnis zur gemeinsamen Zukunft: „Wenn sich ein regional verwurzeltes Unternehmen wie hospicall so klar zum VfL Gummersbach und der Region bekennt, ist das für uns echte Gemeinschaft,“ so Christoph Schindler, Geschäftsführer des VfL Gummersbach. „Die hospicall-Fan-Tribüne steht künftig sinnbildlich für genau das, was uns ausmacht: Leidenschaft, Nähe und ein starkes Miteinander.“

Auch im VfL-Team ist die Freude groß: „hospicall begleitet uns schon seit vielen Jahren – dass sie nun die Namensrechte der Fan-Tribüne übernehmen, ist ein starkes Zeichen für Vertrauen und echte Identifikation mit dem Verein,“ sagt Dennis Römer, verantwortlich für alle Partnerschaften beim VfL Gummersbach. „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit hospicall diesen emotionalen Ort in der Arena weiterzuentwickeln.“

Die Vereinbarung ist langfristig angelegt und steht für die beständige Verbindung von Wirtschaft, Sport und gesellschaftlicher Verantwortung im Oberbergischen.

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