„Wir sind wieder da!“ Wochenbilanz der heimischen Innungsfriseure ist von Hoffnung und Entschlossenheit geprägt

Arnsberg. (PM KHMK) „Der organisatorische Aufwand, den wir zusätzlich zu unserer Friseurarbeit zu leisten haben, ist enorm. Aber wir sind wieder da!“ Diese Aussage steht repräsentativ für die Stimmungslage der heimischen Innungsfriseure.

Einer Blitzumfrage der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis zur Folge blicken die Friseurbetriebe hoffnungsvoll und entschlossen in die Zukunft.

Die Bilanz der ersten Woche nach der Wiedereröffnung ist von einem ersten Aufatmen geprägt! Nahezu alle Betriebe zeigten sich mit dem Start zufrieden. Lediglich 10 Prozent konnten sich dieser Beurteilung nicht anschließen.

Erfreulich verlief auch die Zusammenarbeit mit den Ordnungsbehörden. Jeder dritte Betrieb wurde kontaktiert. Beanstandungen bzw. Verbesserungsvorschläge gab es nur wenige. Hierin kommt sicherlich auch die gute Informationsarbeit der Innung zum Ausdruck. So wurden die Betriebe tagesaktuell mit neuesten Informationen aus erster Hand versorgt. Zudem erhielten alle Innungsbetriebe ein kostenloses Starter-Kit bestehend aus 100 Mund-Nasen-Masken sowie einer beliebigen Anzahl von Hygiene-Plakaten.

Unzweifelhaft wird die Corona-Krise im Friseurhandwerk Spuren hinterlassen. Trotzdem ist mehr Zuversicht als Pessimismus zu verspüren. So blicken die Betriebe hoffnungsvoll in die Zukunft: In den kommenden sechs Monaten erwarten 76 Prozent eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Um dieser Einschätzung gerecht zu werden, wünschen sich die Friseurbetriebe eine baldige Deregulierung ihrer Corona-Auflagen.

Erfreut zeigen sich die Friseurbetriebe über die breite Akzeptanz der zwingend erforderlich gewordenen Preisanpassungen! Hier haben die Kunden nicht zähneknirschend zugestimmt, sondern sich verständnisvoll und absolut aufgeschlossen gezeigt. Verbunden mit der Hoffnung, den vertrauten Friseurbetrieb nicht aus wirtschaftlichen Gründen zu verlieren.

Die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis mit Geschäftsstellen in Iserlohn und Lüdenscheid vertritt als Arbeitgeberverband des Handwerks die Interessen ihrer 24 Innungen mit rund 1.300 Innungsfachbetrieben.

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