THW ehrt Straßen.NRW für Ehrenämtler

Gelsenkirchen / Münster (straßen.nrw). Ob das Jahrhundertwasser 2002 der Elbe, der Tsunami 2005 in Indonesien oder der Tropensturm Nargis in Myanmar (Burma) 2008, wer für das Technische Hilfswerk (THW) Einsätze absolviert, kommt viel herum in der Welt. Wie Frank Wolf aus Münster sind vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen viele freiwillige Helfer für das THW in Katastrophengebieten im Einsatz.

Für Straßen.NRW nahm jetzt Geschäftsführer Ralf Pagenkopf in Münster eine Ehrung des THW durch den Landesbeauftragten Dr. Hans-Ingo Schliwienski entgegen als Dank dafür, dass Straßen.NRW immer wieder einzelne Mitarbeiter für die Hilfseinsätze freistellt.

Mitarbeiter, die der Landesbetrieb Straßenbau für solche Einsätze freistellt, sind ehrenamtlich tätig. Sie bekommen nach den Regeln der öffentlichen Tarifverträge ihr Gehalt weitergezahlt. 80.000 Menschen engagieren sich in Deutschland für das THW. „Und ich bin stolz darauf, das auch bei Straßen.NRW zahlreiche Mitarbeiter bereit sind, bei Katastrophen mit dem THW, der Bundeswehr, dem Deutschen Roten Kreuz oder den Feuerwehren zu helfen, auch wenn die Bedingungen manchmal an die Grenzen der Belastbarkeit gehen“, sagte Geschäftsführer Ralf Pagenkopf aus Anlass der Ehrung: „Straßen.NRW wird auch weiter hier seine Rolle ausfüllen und den Mitarbeitern, die zu solchen Einsätzen bereits sind, nicht im Weg stehen.“ Pagenkopfs Dank galt vor allem auch den Kollegen, die in Zeiten, in denen das Personal weniger wird, die Arbeit der Helfer während ihrer Abwesenheit dann mitmachen müssten.

Frank Wolf arbeitet im Straßen.NRW-Prüfcenter in Münster und führt dort regelmäßig Bohrarbeiten durch. Für das THW ist er als Laborant tätig und hilft beispielsweise, in einem Krisengebiet die lebensnotwendige Trinkwasserversorgung wieder aufzubauen. Beim Elbehochwasser war sein Job die Deichsicherung in einem
12 bis 14 Stunden dauernden täglichen Dauereinsatz. Aber es muss nicht immer in die Ferne gehen: Wolf war auch im Einsatz „vor der Haustür“, als 2005 im Münsterland im Schneechaos der Strom ausfiel.

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