
Gummersbach. (PM VfL) Mit Youngster Tom Koschek hat ein weiterer Akademiespieler des VfL Gummersbach den Sprung in den aktuellen Profikader geschafft.
Der 18-jährige Linksaußen wurde mit einem Profivertrag bis 2028 ausgestattet, der ab sofort in Kraft tritt. „Tom hat sich bei uns überragend entwickelt“, äußert sich VfL-Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson: „Deshalb ist es logisch, dass wir ihn an uns binden wollen.“
Erst im vergangenen Sommer wechselte Koschek von seinem Heimatverein, dem TSV München-Allach 1909, für den er seine gesamte Jugend aufgelaufen ist, ins Oberbergische, um für die U20-Mannschaft sowohl in der JBLH als auch in der 3. Liga aufzulaufen. Bereits in der Saisonvorbereitung, in der er das Trainingslager gemeinsam mit der Bundesligamannschaft absolvierte, machte er auch Sigurdsson auf sich aufmerksam. „Wir hoffen, dass er eine lange Zukunft bei uns vor sich hat und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm.“ Sein Pflichtspieldebüt für die Bundesligamannschaft feierte Koschek am 14. November im DHB-Pokal-Achtelfinale gegen den Bergischen HC. Seitdem kam er in allen drei Wettbewerben für die Profis zum Einsatz. „Für mich geht ein Traum in Erfüllung“, so Koschek über seinen ersten Profivertrag: „Ich bin allen beim VfL Gummersbach sehr dankbar für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung und freue mich, ein Teil der Bundesligamannschaft zu sein.“
Formstarker VfL siegt auch souverän in Hamburg
Der VfL Gummersbach hat in seinem dritten Spiel binnen sechs Tagen den dritten deutlichen Sieg eingefahren. Am Donnerstagabend gewann das Team von Gudjon Valur Sigurdsson anlässlich des 21. Spieltags in der DAIKIN HBL mit 37:30 (18:14) in der Sporthalle Hamburg gegen den Handball Sport Verein Hamburg. Während sich die Anfangsviertelstunde noch ausgeglichen gestaltete, übernahmen die Oberbergischen im weiteren Verlauf der Partie immer mehr die Kontrolle und setzten sich in der Crunchtime im Duell der Tabellennachbarn entscheidend ab. Das Punktekonto der Blau-Weißen nach bisher 20 ausgetragenen Spielen in der laufenden Saison beträgt 22:18 Punkte.
Auf den ersten Rückstand des Spiels für die Gummersbacher (0:1, 2. Minute) folgte noch in derselben Minute die erste Führung (2:1). In einer ausgewogenen Anfangsphase zeigten beide Teams vollen Körpereinsatz und blieben über das 4:4 (9. Minute) und das 6:6 (12. Minute) – jeweils durch Julian Köster – im Gleichschritt. Erst in der 13. Minute gelang es mit dem VfL erstmals einer Mannschaft mit zwei Toren Abstand in Führung zu gehen, als Rückkehrer Miloš Vujović per Strafwurf traf (8:6). In Person von Mathis Häseler setzten die Gäste sogleich mit dem 9:6 nach (14. Minute) und provozierten damit die erste Auszeit der Hamburger.
Nun waren zunächst die Gastgeber am Zug, die in Minute 16 wieder bis auf einen Treffer herankamen (8:9), ehe die Oberbergischen wieder das Spielgeschehen an sich rissen. Ein 5:1-Lauf inklusive eines gehaltenen Strafwurfs von VfL-Keeper Dominik Kuzmanović erhöhte den Vorsprung seiner Mannschaft in der 22. Minute auf 14:9. Die Blau-Weißen profitierten in dieser Phase von einer bis dato fast perfekten Wurfquote und einer engagierten Abwehrleistung. Bis zum 17:12 durch Ole Pregler in Minute 26 verwaltete das Sigurdsson-Team seine Fünf-Tore-Führung und ging schlussendlich mit vier Toren Vorsprung in die Kabine (18:14, 30. Minute).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit ließen die Gummersbacher zunächst die Dynamik des ersten Durchgangs vermissen. Zwar markierte Pregler noch den ersten Treffer in Hälfte zwei zum 19:14 (31. Minute), jedoch brachte ein 4:1-Lauf der Gastgeber diese wieder auf Tuchfühlung (20:18, 37. Minute). Dem VfL gelang es in der Folge weitgehend die Ruhe zu bewahren und den knappen Vorsprung zu verteidigen. Zwischen der 42. und 45. Minute versäumte es der HSVH dabei gleich drei Mal beim Stand von 24:22 den Anschlusstreffer zu erzielen.
In einer intensiven Schlussphase behielten die Gummersbacher somit die besseren Karten auf der Hand. Nach 15 Minuten, in denen sich die Torerfolge auf beiden Seiten stetig abwechselten und die VfL-Führung entsprechend zwischen zwei und drei Toren hin- und herpendelte, war es Miro Schluroff, der in der 52. Minute den Vorsprung auf vier Tore erhöhte (29:25). Drei Minuten später legte Tilen Kodrin zum 31:26 nach und wiederum eine Minute später sorgte Ellidi Vidarsson mit dem 33:27 und dem ersten Sechs-Tore-Vorsprung der Partie für die Vorentscheidung. Nach einer Siebenmeterparade von Bertram Obling setzte Mathis Häseler mit dem 34:27 eine weitere Duftmarke (57. Minute), wodurch die Moral der Hamburger endgültig gebrochen war. Den letzten Gummersbacher Treffer erzielte Köster zum 37:29 (60. Minute), ehe die Begegnung beim Stand von 37:30 abgepfiffen wurde.
Am kommenden Dienstag, den 4. März, wartet um 18:45 Uhr das nächste Auswärtsspiel in der EHF European League auf den VfL Gummersbach. Anlässlich des letzten Spiels in der Hauptrunde gastieren die Oberbergischen dann bei der SG Flensburg-Handewitt.
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