Aus der eigenen Jugend in die 2. Bundesliga: Eigengewächs Jano ter Horst verlängert vorzeitig beim SC Preußen

Jano ter Horst – © SC Preußen

Münster. (PM Preußen) Der Weg von Jano ter Horst beim SC Preußen Münster ist ein besonderer: In der U15 kam er an die Hammer Straße, durchlief alle Jugendmannschaften und machte mit starken Leistungen auf sich aufmerksam: Doch zunächst widerstand er dem Lockruf der Profis, entschied sich bewusst für die U23 und konzentrierte sich auf den Abschluss seiner Berufsausbildung.

Erst im Sommer 2023 setzte er dann alles auf die Karte Profifußball und wurde dafür belohnt. In seinem ersten Jahr bei der 1. Mannschaft entwickelte er sich schnell zur Stammkraft und stieg mit seinen Teamkameraden 2024 in die 2. Bundesliga auf. Auch dort wurde er mit 27 Einsätzen zum Leistungsträger. Am Freitag wurde der Vertrag mit dem 23-jährigen vorzeitig verlängert.

„Es ist einfach schön, dass der Weg mit Jano weitergeht. Jano ist ein Identitätsstifter mit einem vorbildhaften Karriereweg, inklusive abgeschlossener Berufsausbildung. Aber auch auf der fußballerischen Ebene passt er perfekt zu uns. Er ist als Verteidiger extrem schnell, athletisch und kann auch ein Aufbauspiel mitinitiieren. Jano hat es außerdem immer wieder geschafft, das nächsthöhere Level bis hin zur 2. Bundesliga zu adaptieren“, freut sich Ole Kittner, Geschäftsführer Sport, Strategie & Kommunikation auf die gemeinsame Zukunft.

„Ich bin schon seit ich 14 Jahre alt bin im Verein, fühle mich hier sehr wohl und spüre eine große persönliche Wertschätzung. Ich habe vor zwei Jahren noch mit der U23 in der Oberliga gespielt und bin unfassbar dankbar und glücklich, wie es bisher für mich gelaufen ist. Die sportliche Perspektive ist super, man sieht, wie viel sich hier auch im Umfeld bewegt. Deshalb ist es für mich die richtige Entscheidung, langfristig zu bleiben und gemeinsam mit dem Club weiter zu wachsen.

Aus der Hauptstadt nach Münster: Paul Jaeckel kommt von Union Berlin

Der SC Preußen Münster bekommt weitere Verstärkung im Defensivverbund: Innenverteidiger Paul Jaeckel wechselt von Bundesligist Union Berlin an die Hammer Straße und bringt die Erfahrung aus 49 Bundesliga- und 90 Zweitliga-Spielen mit. Seit 2021 lief Jaeckel für die Eisernen auf und erlebte die Erfolgsgeschichte, die der Club in den letzten Jahren geschrieben hat, hautnah mit. In der Zeit kam er, neben seinen Bundesliga-Spielen, auch auf vier Einsätze in der Conference League (2021/22), drei in der Europa League (2022/23) und ebenfalls drei in der Champions League (2023/24), u.a. gegen Real Madrid. In der vergangenen Spielzeit war der 26-Jährige von Union Berlin an Eintracht Braunschweig ausgeliehen.

„Paul ist für uns eine sehr gute Personalie in der Innenverteidigung, weil er viele Eigenschaften miteinander verbindet: Er fühlt sich mit dem Ball am Fuß wohl und hat einen guten Spielaufbau, bringt aber auch die notwendige Zweikampfhärte und Kopfballstärke mit. Dazu kann er mit seiner Athletik auch größere Räume verteidigen, das passt genau zu unserem Spiel“, sagt Ole Kittner, Geschäftsführer Sport beim SC Preußen, über den Neuzugang und fügt an: „Paul gibt uns außerdem eine gewisse Portion an Erfahrung und Ruhe, weil er einfach schon ein paar Dinge erlebt hat. Gleichzeitig hat er uns in jedem Gespräch vermittelt, dass er sich voll auf diese Aufgabe einlässt und Bock darauf hat, hier mit anzuschieben. Wir freuen uns, dass er sich für uns entschieden hat.“

„Ich freue mich sehr, jetzt hier zu sein. Die Verantwortlichen haben sich von Tag eins, an dem der Kontakt entstanden ist, sehr um mich bemüht und mir in offenen und ehrlichen Gesprächen gezeigt, wo mein Platz in der Mannschaft sein soll“, erklärt Neuzugang Paul Jaeckel seinen Wechsel und ergänzt: „Mir ist es wichtig, dass meine Idee von Fußball mit der des Trainers übereinstimmt. Das passt. Und auch das Umfeld entsteht hier gerade, die Stadt ist lebenswert. Das sind Dinge, die mir wichtig sind.“ Zu seiner Spielweise sagt er: „Auf dem Platz lasse ich gerne mein Herz und will Verantwortung übernehmen. Ich will vorangehen, meine Erfahrungen mit in die Mannschaft bringen und die Jungs mitziehen.“

1998 in Eisenhüttenstadt geboren, begann Jaeckel in seiner Heimatstadt das Fußballspielen. 2011 zog es den talentierten Rechtsfuß zu Energie Cottbus, 2014 ging der Weg in der Jugendabteilung des VfL Wolfsburg weiter. Bei den Wölfen wagte er in der zweiten Mannschaft den Sprung zu den Senioren und schloss sich nach einem überzeugenden Jahr in der Regionalliga dem Zweitligisten Greuther Fürth an. Nach drei Jahren beim Kleeblatt wechselte er schließlich zu Union Berlin. Aus der Hauptstadt führt sein Weg ihn jetzt weiter nach Münster.

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