
Bochum. (MK) Der VfL Bochum 1848 hat sein Heimspiel gegen Holstein Kiel am Sonntagnachmittag mit 2:3 verloren.
Schon vor acht Tagen hatte VfL Coach Uwe Rösler nach dem Match in Berlin gesagt, dass das Spiel gegen die Nordlichter ein „Sechs-Punkte-Spiel“ sein wird. Acht Punkte trennten den Ruhrpottklub und den Vorletzten aus Kiel in der Tabelle vor dem Spiel. Mit einem Sieg würde Bochum einen deutlichen Schritt in Richtung Klassenerhalt schaffen. Kiel hätte mit einem „Dreier“ die Möglichkeit den Abstiegsplatz zu verlassen.
Mit Anpfiff ergaben sich direkt erste Chancen. Für den VfL verzog Holtmann (2.) knapp am Tor vorbei. Die Gäste nutzten einen vom VfL schlecht nach hinten verteidigten Konter nach Flanke von Skrybski durch Davidsen per Kopf (8.) zum 0:1. Holstein-Keeper Weiner rettete in der 10. Minute aus kurzer Distanz gegen Holtmann. Witteks Schuss (12.) aus der Distanz wehrte Weiner ebenfalls ab. Olsen (13.) verzog nach starker Vorarbeit von Miyoshi noch, aber in der nächsten Szene war Hofmann im Strafraum zum 1:1 Ausgleich für Bochum zur Stelle. Kiel musste nach zwanzig Minuten verletzungsbedingt wechseln: Roslyng kam für Komenda ins Spiel. Hofmann (25.) vergab eine weitere gute Chance der Gastgeber. Das Spiel verflachte in der Folgezeit ein wenig. Als die Nachspielzeit gerade begonnene hatte, war Kiel durch Harres per Kopf erneut zur Stelle. Mit dem Stand von 1:2 ging es auch in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel rieben sich beide Teams zunächst in Zweikämpfen auf. VfL-Coach Rösler wechselte erstmals in der 57. Minute- Kwarteng und Onyeka kamen für Holtmann und Marshall. Bei Kiel ging Skrybski für Tohumcu. Das zeitweilig flache Spiel wurde in der 66. Minute wiederbelebt: Freistoß Wigttek und erneut war Hofmann kit dem Kopf zum 2:2 zur Stelle. Prompt schlug Kiel zurück: Therkelsen beförderte mit einem Distanzschuss das Leder zum 2:3 ins Bochumer Tor. Durchatmen auf Bochumer Seite war also nicht angesagt. Lenz und Morgalla kamen in der 71. Minute für Pannewig und Masovic ins Bochumer Team. Strompf (74.) scheiterte per Kopf an Kiels Keeper Weiner. Die Stimmung war mittlerweile aufgrund vieler Nickligkeiten aufgeheizt. Harres (77.) hätte fast den Deckel drauf gemacht, verzog aber für den KSV. Wätjen kam als nächster Spieler (77.) ins VfL-Team für Miyoshi. Bochum drohte allmählich die Zeit davonzulaufen. Hinzu kam der Unmut der eigenen Fans über die teils kleinliche Pfeife von Referee Alt. Niehoff sorgte ab der 82. Minute für Harres für frischen Wind im Kieler Team. Morgalla traf in der 89. Minute mit einem Schüsschen nur das Außennetz der Kieler. Die Nachspielzeit betrug aufgrund diverser Unterbrechungen sieben Minuten. Der Ausgleich gelang nicht mehr. Einen Aufreger hatte das Spiel aber noch durch die Gelb-Rote Karte gegen Kiels Tohumcu.
Kiel nimmt drei extrem wichtige Punkte mit in den Norden und klettert auf Platz 16. Bochum stagniert mit 33 Punkten auf Platz zehn mit fünf Punkten Vorsprung vor dem relegationsplatz.
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