BVB und Sebastian Kehl beenden Zusammenarbeit

Sportdirektor Sebastian Kehl (BVB) – © Borussia Dortmund

Dortmund. (PM BVB) Borussia Dortmund und Sebastian Kehl haben sich gemeinsam auf das Ende der Zusammenarbeit verständigt.

Diese Entscheidung haben die Geschäftsführung des BVB und der bisherige Sportdirektor an diesem Sonntag einvernehmlich getroffen.

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Sport, Lars Ricken, erklärt: „In einem sehr offenen Gespräch sind Sebastian Kehl, Carsten Cramer und ich zu der gemeinsamen Überzeugung gelangt, dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist. Damit sich beide Seiten darauf vorbereiten können, haben wir uns einvernehmlich auf eine sofortige Beendigung von Sebastians Tätigkeit verständigt. Auch Sebastian und mich verbindet eine lange Geschichte. Wir haben nicht nur gemeinsam für Borussia Dortmund gespielt, sondern sind 2002 auch gemeinsam Deutscher Meister geworden. Sebastian hat enorme Verdienste für unseren Verein und für sein großes Engagement sind wir ihm sehr dankbar.“

Seit 2018 war Kehl vier Jahre Leiter der Lizenzspielerabteilung des BVB, dem in dieser Zeit 2021 der DFB-Pokalsieg gelang. Im Sommer 2022 übernahm der ehemalige BVB-Profi den Posten des Sportdirektors und stand mit den Schwarzgelben 2024 im Finale der UEFA Champions League.

Carsten Cramer, Sprecher der BVB-Geschäftsführung, sagt: „Die Trennung von Sebastian Kehl bedeutet natürlich einen Einschnitt in unserer sportlichen Führungsebene. Um die mit Blick auf die neue Saison anzustoßenden Veränderungen voranzutreiben und auch Sebastian Zeit für die nächsten Schritte seiner beruflichen Zukunft zu geben, ist die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt folgerichtig. Wir möchten Sebastian für seinen Einsatz, seine Identifikation und seine Erfolge danken und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“

Als Spieler trug Kehl 13 Jahre lang das schwarzgelbe Trikot und gewann mit Borussia Dortmund nicht nur drei Deutsche Meisterschaften, sondern auch das erste Double der Vereinsgeschichte aus Meisterschale und DFB-Pokal 2012. In seinen unterschiedlichen Funktionen bestritt Kehl insgesamt 748 Spiele für Borussia Dortmund.

Sebastian Kehl sagt: „Borussia Dortmund hat mich mein halbes Leben begleitet und ich habe eine extreme Verbundenheit zu diesem großartigen Klub. Trotzdem haben wir nun gemeinsam das Gefühl entwickelt, dass es an der Zeit ist, neue Wege zu gehen – sowohl für den BVB als auch für mich. Zu diesem Ergebnis sind Lars, Carsten und ich heute in einem konstruktiven Gespräch gekommen. Ich habe Borussia Dortmund viel zu verdanken und bin stolz, rund 24 Jahre Teil der BVB-Familie gewesen zu sein. In dieser Zeit habe ich so viele unglaubliche Erfolge mit dem Verein, seinen Mitarbeitern und seinen fantastischen Fans feiern dürfen und es wird mich für immer stolz machen, Teil der Vereinshistorie zu sein. Das Feld hier ist bestellt, ich wünsche dem Verein bei seiner Neuausrichtung nur das Allerbeste und weiterhin die größtmöglichen Erfolge. Borussia Dortmund, das unglaubliche Stadion und die Südtribüne werden immer einen festen Platz in meinem Herzen haben. Es war mir eine Ehre.“

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BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke dankt Sebastian Kehl

Nach Beendigung der Zusammenarbeit mit Sebastian Kehl dankt Borussia Dortmunds Präsident Hans-Joachim Watzke dem 46-Jährigen für viele gemeinsame Jahre und Erfolge:

„Als Präsident von Borussia Dortmund möchte ich mich persönlich, aber auch im Namen aller Mitglieder, auf das Herzlichste bei Sebastian Kehl bedanken. Als ich 2005 die Geschäftsführung übernommen habe, war Sebastian mit dem BVB bereits das erste Mal Deutscher Meister geworden. Gemeinsam haben wir anschließend in mehr als 20 Jahren große Erfolge gefeiert und einige schmerzliche Enttäuschungen durchlitten. Sebastian Kehl hat bereits heute einen festen Platz in den Annalen von Borussia Dortmund. Für seine persönliche Zukunft wünsche ich ihm alles erdenklich Gute und für seine weitere Karriere größtmögliche Erfolge.“




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