Essen. (PM TUSEM) Am Freitag, den 13. Oktober 2017, ist wieder Heimspieltag! Am 9. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga Saison 2017/18 erwartet der TUSEM zum Heimspiel Eintracht Hildesheim. Anwurf in der Arena „am Hallo“ ist um 19:30 Uhr.
Passend zum Semesterstart hat der TUSEM eine besondere Aktion für alle Studenten parat: Mit der Studenten-Eintrittskarte kann am Verzehrkartenstand ein Chip für ein Freigetränk abgeholt werden. Mit diesem Chip erhält man wiederum das Freigetränk an der Theke.
Nach zwei Auswärtsspielen hintereinander kann sich der TUSEM nun wieder auf eine Partie vor den eigenen Fans freuen. Die Leistungskurve des Teams von der Margarethenhöhe zeigt, trotz der knappen und unglücklichen 30:31-Niederlage am Sonntag beim Dessau-Roßlauer HV 06, weiter in die richtige Richtung.
Die Leistung stimmte und die kämpferische Einstellung war herausragend. Leider belohnte sich die Mannschaft um Kapitän Jonas Ellwanger nicht mit Zählbarem. Zuvor wurden beim klaren 27:22-Heimsieg gegen HC Elbflorenz und dem 25:25-Unentschieden gegen Erstligaabsteiger HSC 2000 Coburg drei wichtige Punkte eingefahren.
Dabei trotze der TUSEM in den vergangenen Spielen den verletzungsbedingten Ausfällen der beiden Linkshänder Christoph Reißky (wir berichteten) und Michael Kintrup. Nachdem nun feststeht, dass Reißky für die nächsten Monate ausfällt, wollte Kintrup am Freitag sein Comeback auf der Platte geben. Allerdings zog sich Michael beim Training unter der Woche eine Zerrung im Adduktorenbereich zu und wird am Freitag erneut nicht zur Verfügung stehen.
TUSEM-Trainer Jaron Siewert zeigt sich vor der Partie gegen Hildesheim kämpferisch: „Die Eintracht hat eine sehr starke Rückraum-Kreis-Achse, welche wir kontrollieren und stören müssen. Mit Savvas Savvas haben sie einen extrem gefährlichen Schützen, der aus jeder Position treffen kann. Nach der sehr bitteren Niederlage in Dessau, wollen wir natürlich jetzt wieder die Punkte „am Hallo“ behalten. Es muss unser Anspruch sein, dass man gegen einen direkten Konkurrenten zu Hause gewinnt.“
Umso mehr braucht das TUSEM-Team die lautstarke Unterstützung von den eigenen Fans auf den Rängen, um gegen Eintracht Hildesheim als Sieger von der Platte zu gehen. Mit 5:11 Punkten steht die Eintracht nur zwei Zähler vor dem TUSEM auf Rang 13 in der Tabelle. Die beiden Siege gelangen dem Team von Trainer Gerald Oberbeck jeweils auswärts beim Wilhelmshavener HV (28:24) und bei der HSG Konstanz (28:27). Zuhause konnte mit dem 28:28-Unentschieden gegen den, bislang stark aufspielenden TV Emsdetten, lediglich ein Punkt verbucht werden. Seit diesem Unentschieden blieb der Aufsteiger jedoch seit vier Spielen ohne Punkte. Mit Balingen, Nordhorn, Bietigheim und Lübeck-Schwartau standen den Hildesheimern aber auch vier Top-Teams der Liga gegenüber. Bei Eintracht Hildesheim sticht im bisherigen Saisonverlauf besonders das Trio um die beiden Rückraumspieler Savvas Savvas (66/17 Tore) sowie Robin John (40/7 Tore) und Kreisläufer Nikolaos Tzoufras (43 Tore) hervor. Diese drei Akteure sind für den Großteil der Treffer ihrer Mannschaft verantwortlich.
Der TUSEM freut sich auf das nächste Heimspiel und abermals viele Zuschauer, die gemeinsam eine rote Wand bilden und zusammen mit der Mannschaft alles im Kampf um den Heimsieg geben.
Stephan Krebietke verlässt den TUSEM
Nach insgesamt 19 Jahren beim TUSEM als Spieler, Manager und Trainer verlässt Stephan Krebietke den Traditionsclub von der Margarethenhöhe. Der 46-Jährige wird künftig nicht mehr für die TUSEM-Handballer tätig sein und sucht nun eine neue Herausforderung.
Zu den größten Erfolgen zählen neben den beiden Aufstiegen in die Handball-Bundesliga 2007 und 2012 sowohl die fortwährende Platzierung in der vorderen Tabellenhälfte der Handball-Bundesliga als auch über viele Jahre die Teilnahme an europäischen Vereinswettbewerben.
„In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat Stephan für den TUSEM großes geleistet und wir danken ihm für seinen leidenschaftlichen Einsatz in allen Funktionen. Für die Zukunft wünschen wir ihm das Allerbeste“, so Niels Ellwanger, Geschäftsführer der TUSEM-Handballer.
Stephan Krebietke fügt hinzu: „Ich bin dem TUSEM sehr dankbar für alles, was ich hier erleben durfte und das war einiges. Natürlich bleibt die Zeit als Spieler in besonderer Erinnerung. Es war eine tolle Zeit mit herausragenden Mannschaften und Spielerpersönlichkeiten, die Klaus Schorn Jahr für Jahr für den TUSEM begeistern konnte. Die Jahre nach den Insolvenzen des TUSEM waren nicht einfach aber sehr lehrreich. Wir haben dem TUSEM ein neues und junges Gesicht gegeben und die Nachwuchsarbeit an die deutsche Spitze herangeführt. Die beiden Aufstiege in die 1. Liga, 2007 nochmal als reaktivierter Spieler und 2012 als Sportlicher Leiter, waren fantastische Erlebnisse, die ich nicht mehr vergessen werde. Nach insgesamt 19 Jahren TUSEM beginnt nun ein neuer Abschnitt in meinem Leben. Ich freue mich nun sehr auf eine neue Herausforderung“, so der Diplom-Sportwissenschaftler und A-Lizenzinhaber.
Stationen von Stephan Krebietke beim TUSEM:
1996-2004 Spieler in der Bundesliga-Mannschaft
2006-2015 Sportlicher Leiter, Jugendtrainer, Jugendkoordinator
2015-2017 Trainer der Bundesligamannschaft
Christoph Reißky fällt mehrere Monate aus
Personeller Rückschlag für den TUSEM: Linkshänder Christoph Reißky fällt mit einem Wadenbeinbruch für zirka zwei bis drei Monate verletzungsbedingt aus. Eine Operation bleibt dem 22-Jährigen erspart.
Die Verletzung zog sich Christoph beim Auswärtsspiel letzte Woche Dienstag in Coburg zu. Während einer Aktion im Angriff wurde der Rückraumrechte von einem Gegenspieler gestoßen, wobei sich das Standbein unglücklich verdrehte. Nach mehreren Untersuchungen steht nun die genaue Diagnose Wadenbeinbruch fest. Eine Operation ist nicht notwendig, stattdessen wird die Verletzung konservativ behandelt.
TUSEM-Trainer Jaron Siewert: „Der verletzungsbedingte Ausfall von Christoph Reißky ist natürlich ein herber Verlust für uns. Aber auch für ihn persönlich ist es natürlich ein Rückschlag. Er fehlte uns bereits einige Zeit nach seinem Nasenbeinbruch im Sommer am Anfang der Vorbereitung und hatte sich gerade erst richtig wieder eingefunden. In den letzten Spielen zeigte Christoph starke Leistungen und sorgte für große Torgefahr aus dem Rückraum. Den Ausfall wollen wir nun mit mannschaftlicher Geschlossenheit kompensieren. Glücklicherweise wird Michael Kintrup nach seinem Nasenbeinbruch voraussichtlich bald wieder voll dabei sein. Aber auch mit Karl Roosna oder einem unserer Rechtshänder sind wir insgesamt weiterhin gut auf der Position im rechten Rückraum aufgestellt.“
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