
Iserlohn. (IN) In unseren Gefilden ist man es fast schon gar nicht mehr gewohnt: Frostige Temperaturen mit Schnee und Eis gehörten zumindest im letzten Winter nicht zum alltäglichen Bild.
Die Waldstadt hatte sogar einen selbst in den Nächten fast komplett frostfreien Winter. Das ist natürlich trotz des Klimawandels eher die Ausnahme. Während die Städte und Gemeinden sich wie jedes Jahr mit vollen Salzlagern schon für den bevorstehenden Winter gewappnet haben, sollten dieses auch Hauseigentümer und Mieter tun. Über die Räum- und Streupflicht informieren in der Regel auch immer wieder die Gemeinden.
Interessant ist dieses Thema natürlich auch für Immobilieneigentümer, die Außentreppen oder Lifte an ihren Gebäuden haben, die von den Bewohnern benutzt werden oder öffentlich zugänglich sind.
Wer seine Immobilie mit einer Außentreppe oder gar einem Lift versehen möchte, sollte sich vor der Anschaffung über einige Punkte im Klaren sein. Der Sicherheitsaspekt sollte dabei, gerade unter Einbeziehung der kalten Jahreszeit, ganz besonders wichtig sein.
Zunächst stellt sich einmal die Frage, aus welchem Material die Treppe oder der Lift sein sollen? Hochsommerliche Temperaturen von über 30 Grad und winterliche eiskalte Temperaturen im zweistelligen Minusbereich sollten dem flexiblen Material möglichst wenig ausmachen, um auch nach Jahren noch viel Freude daran zu haben. Ebenso wichtig ist auch die Ausleuchtung der Treppe oder des Lifts. In der Dunkelheit lauern Unfallgefahren, die schmerzhaft, aber auch mitunter teuer sein können. Deshalb empfiehlt es sich schon bei der Planung auch an eine qualitativ hochwertige und vor allem ausreichende Beleuchtung zu denken. Ein ebenso wichtiger Aspekt ist, ob die Treppe lediglich einen Handlauf in „Erwachsenen-höhe“ benötigt oder, ob sich auch ein Handlauf für Kinder in niedrigerer Höhe empfiehlt? In jedem Fall ist im Winter darauf zu achten, dass auch der Handlauf von Frost befreit wird und griffig ist.
Der Belag einer Treppe spielt eine mindestens ebenso hoch angesetzte Rolle. Treppenstufen sollten über eine genügende Breite verfügen und dem „angriffslustigen“ Streugut widerstehen können. Besonders rutschfeste Stufen empfehlen sich generell.
Apropos rutschfest: Die Sicherheit und die Räumung von Treppen und Liften beginnen nicht erst mit dem ersten Schnee. Vielmehr sind Treppen auch von heruntergefallenem Laub, Ästen oder anderem Unrat regelmäßig zu befreien.
Wer diese Hinweise in seine Planungen mit einbezieht und auf qualitativ hochwertiges und rutschfestes Material achtet, der wird auch nach vielen Jahren noch viel Freude an seiner Außentreppe bzw. seinem Lift haben.
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