
Bochum. (PM VfL) Seit Jahrzehnten kommen unzählige VfL-Fans ins Vonovia Ruhrstadion, um ihren Herzensverein zu unterstützen.
Damit die Heimspiele des VfL Bochum 1848 anne Castroper ausgetragen werden können, bedarf es einer sicherheitstechnischen Grundlage – der Stadionordnung. 1999 erstmals veröffentlicht, wurde die Stadionordnung zuletzt 2016 aktualisiert. Im Zuge der Professionalisierung und Modernisierung hat der VfL diese nun um zentrale Punkte – die in der Praxis unter anderem durch die Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen oder Prozessabläufe am Spieltag seit Langem gelebt wurden – ergänzt. Hier gibt es eine Übersicht der wichtigsten Anpassungen.
Aufenthalt von Kindern im Stadion:
Als gesellschaftlicher Akteur kommt dem VfL eine besondere Verantwortung gegenüber jungen Menschen zu. Dazu gehört insbesondere auch der Schutz von Kindern im Stadion. Deshalb haben Kleinkinder bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres keinen Zutritt zu den Stehplatzbereichen des Stadions. Kinder bis zur Vollendung ihres achten Lebensjahres haben – auch nicht in Begleitung eines Erwachsenen – keinen Zutritt zu den Blöcken O (links) und P (rechts). Zum Schutz der jüngsten VfL-Fans ist zudem das Rauchen im Familienblock ausdrücklich untersagt.
Gästefans in Heimbereichen:
Bereits seit geraumer Zeit weist der VfL auf vielen verschiedenen Kommunikationswegen auf die Thematik „Gästefans in Heimbereichen“ hin. Dadurch werden Fans zunehmend sensibilisiert, ihre Tickets/Dauerkarten nicht an Anhängerinnen und Anhänger des Gastclubs weiterzugeben. In der ergänzten Stadionordnung wurden alle Informationen zu dieser Thematik parallel zu den ATGB noch einmal gebündelt. So kann sich jeder Fan in „seinem“ Bereich an dem Fußballspiel erfreuen.
Mitführen von medizinischen Hilfsmitteln/Medikamenten:
Selbstverständlich haben Fans die Möglichkeit, Hilfsmittel bzw. Medikamente, die aus gesundheitlichen Gründen notwendig sind, ins Stadion mitzunehmen. Dabei ist die Mitnahme solcher Artikel und Medikamente anzeige- und nicht genehmigungspflichtig. Konkret heißt das, dass dem Verein schriftlich vor einem Spiel – per E-Mail an service@vfl-bochum.de – die geplante Mitnahme lediglich mitgeteilt werden muss. Der entsprechende Nachweis der medizinischen Notwendigkeit (z.B. Attest, Arztbrief o.ä.) ist am Spieltag mitzuführen und am Einlass vorzuzeigen. Eine Ausnahme bildet medizinisches Cannabis, das – analog zu Drogen jeglicher Art – verboten ist. Das Mitführen notwendiger Gehhilfen ist aus Sicherheitsgründen (Stolpergefahren, Freihalten von Flucht- und Rettungswegen, Haftungsgründe) nur im Bereich der Sitzplätze und/oder der ausgewiesenen Sonderplätze erlaubt. Bisherige Inhaber von Stehplatzdauerkarten, die auf Gehhilfen angewiesen sind und diese in der Vergangenheit mit in die Stehplatzbereiche genommen haben, wenden sich bitte an service@vfl-bochum.de. Die Mitnahme von Gehhilfen in Sitzplatzbereiche muss dem VfL dagegen nicht vorab angezeigt werden.
Differenzierung von verbotenen Gegenständen:
In der angepassten Stadionordnung wird noch einmal differenzierter zwischen Gegenständen unterschieden, die im Stadion erlaubt sind und Gegenständen, die nicht mitgeführt werden dürfen. Eine Ausnahme bildet hierbei das Mitbringen von Assistenzhunden. Eine entsprechende Anfrage ist jedoch rechtzeitig – spätestens bis zum Ablauf einer Frist von zehn Tagen vor dem jeweiligen Heimspiel – beim VfL zu beantragen.
HIER geht es zur angepassten Stadionordnung.
Update zum Umbau
Nach der ausführlichen Infoveranstaltung zur Stadionmodernisierung vom 28. April 2026 haben die ersten Umbauarbeiten am und um das Vonovia Ruhrstadion inzwischen begonnen. Wie angekündigt möchte der VfL Bochum 1848 weiterhin so transparent wie möglich über den aktuellen Stand der Dinge informieren und wird dazu bis zum Saisonstart sämtliche Informationen (unter anderem zum Baufortschritt) auf der neuen Vereinshomepage integrieren und regelmäßig aktualisieren.
Zudem hat auch ein erneuter intensiver Austausch mit dem neuen Fangremium stattgefunden. Ein Dialog zum Thema „Ticketvergabe bei verringerter Kapazität“ mit den individuell stärker betroffenen Gruppen ist noch vor Beginn der Sommerferien geplant, ebenso wie das angekündigte Fan-Forum, für das weitere Informationen nach Bekanntgabe des Zweitliga-Spielplans (in der kommenden Woche) folgen werden. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass auch im RuhrCongress im August Umbauarbeiten stattfinden, sodass sich eine konkrete Terminfindung noch etwas verzögern wird.
Wir bitten um Verständnis und Kompromissbereitschaft und versprechen gleichzeitig, weiterhin alles dafür zu tun, gemeinsam die richtigen Lösungsansätze zu finden, um möglichst vielen Fans und Mitgliedern gerecht zu werden.
Veränderung im Talentwerk
Im Talentwerk des VfL Bochum 1848 wird es zur neuen Saison weitere Veränderungen geben, unter anderem im Trainerbereich. So wird Simon Schuchert, zuletzt Co-Trainer der U21, den VfL nach 14 Jahren Tätigkeit verlassen, um bei Eintracht Frankfurt die U19 als Cheftrainer zu übernehmen. Noch länger, nämlich rund 30 Jahre, war Norbert Vossebein als Trainer und Betreuer im Bochumer Nachwuchs tätig. Zudem wechselt Luca Schlüter, Teamleiter und Physiotherapeut, aus dem Talentwerk in den Profibereich und schließt sich einem Drittligisten an.
Pablo Thiam, Direktor des VfL-Talentwerks, würdigt die Leistungen des Trios: „Simon Schuchert hat als echter Bochumer Junge das Talentwerk in unterschiedlichen Rollen geprägt, er war in einem Bereich Sportlicher Leiter und als Trainer von der U9 bis hin zum Cheftrainer der U17 tätig. Der nächste Schritt zur U19 von Eintracht Frankfurt ist für ihn eine großartige Chance und eine verdiente Anerkennung seiner hervorragenden Arbeit.
Gleiches gilt für Luca Schlüter, der vielen Themen und Prozesse rund um die medizinische Betreuung angestoßen und weiterentwickelt hat und nun im Seniorenbereich bei den Profis sein Know-how unter Beweis stellen kann. Last but not least verabschieden wir Norbert Vossebein nach rund drei Jahrzehnten Tätigkeit für den VfL in den wohlverdienten Ruhestand. Wohl kaum jemand hier hat so viele VfL-Spielergenerationen mit seiner Persönlichkeit, Erfahrung und Verlässlichkeit begleitet. Vielen Dank an Simon, Luca und Norbert für ihr Engagement und alles Gute für die Zukunft.“
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