Bochum empfängt Hoffenheim: VFL will mit den Fans im Rücken das Ruhrstadion zum Tollhaus machen

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Bochum. (MK) Zur klassischen Samstags-Bundesligazeit um 15:30 Uhr empfängt Aufsteiger VFL Bochum die TSG 1899 Hoffenheim.

Bislang gab es vier Vergleiche zwischen beiden Klubs mit jeweils zwei Heimsiegen für beide Kontrahenten. Der letzte Bochumer Sieg datiert vom 13.02.2010. Torschützen damals für den VFL: Sestak und Dedic.

Personell stehen VFL Trainer Thomas Reis mit Hartwig, Leitsch, Zoller, Tesche und Bockhorn fünf Spieler nicht zur Verfügung. Herbert Bockhorn ist mittlerweile zurück im Training. Ein Einsatz gegen die TSG käme aber zu früh.

Reis möchte sich öffentlich noch nicht festlegen, wer in seiner Startelf stehen wird. Zwei bis drei Veränderungen könnten aber zum Spiel in Mönchengladbach drin sein.
Nicht zuletzt durch den Aufwärtstrend in den letzten Wochen bestätigt Reis seinem Team wesentlich kompakter zu stehen und aktiver in den Zweikämpfen zu sein. Die Chancenverwertung sei nach wie vor ein Manko.

Ziel sei es die Defensive weiter zu stabilisieren, worin man auch schon gute Fortschritte gemacht habe, so Reis auf der Spieltagspressekonferenz am Freitag.

Gegen die Kraichgauer möchte der VFL immer wieder Nadelstiche setzen, mit den Zuschauern im Rücken gemeinsam angreifen und das Stadion zum Tollhaus machen.

Bislang konnte Hoffenheim in der Fremde noch nicht vollkommen überzeugen. Allerdings attestiert Reis der TSG genügend Qualität, um ein Auswärtsspiel zu gewinnen. „Sie können jeden Gegner vor Probleme stellen“, so der VFL Trainer.

Der Bochumer Kader bleibt am Samstag unverändert. Allerdings, so Reis werde es eine immer schwierigere Entscheidung 20 Spieler mitzunehmen. So habe auch Silvere Ganvoula aufgeschlossen, gleichzeitig müsse er aber als Trainer auch in der Lage sein auf alle Eventualitäten im Spiel reagieren zu können aber auch auf alle Dinge reagieren können. „Bei mir ist nie jemand abgeschrieben“, macht Reis dem Stürmer Hoffnung auch in absehbarer Zeit wieder im Bundesligakader stehen zu können.

Eine gute Entwicklung hat in den letzten Wochen Milos Pantovic genommen: „Wir wissen, dass er kritischer beäugt wird. Wichtig ist ihm das Vertrauen zu geben. Er hat sich in einem tollen Pokalspiel mit zwei Toren belohnt. aller Kritik, der Junge kann schon was am Ball“, bricht Thomas Reis eine Lanze für den Stürmer.

Und Apropos Entwicklung und Startelf: Möglicherweise werden sowohl Danny Blum und Gerrit Holtmann auch gemeinsam starten. Holtmann attestiert er das bekannt hohe Tempo und Blum eine höhere Effektivität. Allerdings habe der Ex-Frankfurter auch mehr Auszeiten im Spiel als Holtmann. Beide seien auf jeden Fall zwei Spieler, die dem VFL gut zu Gesicht stehen, erläuterte der Bochumer Bandenchef.

Mit Asano, Ganvoula, Bella Kotchap Ernst und Gamboa werden fünf Spieler während der Länderspielpause international für ihre Heimatländer am Ball sein. Hinter Gamboas Länderspielreise steht noch ein Fragezeichen wegen des noch fehlenden Visums.

Die Länderspielpause bietet zudem die Möglichkeit der Mannschaft 1-2 Tage freizugeben, aber erstmal steht beim VFL das Match gegen die TSG auf der „To-Do-Liste“.

Sportchef Sebastian Schindzielorz geht davon aus, dass nach der Länderspielpause allgemein die Aktivitäten für Wintertransfers zunehmen werden. „Bis jetzt ist es ruhig. Es kann noch viel passieren mit Verletzungen“, so der ehemalige VFL-Kicker.

Trainer Thomas Reis lobte abschließend noch die Anhänger: „Der Support ist unglaublich gut. Wir sind alle gemeinsam auf einem richtig guten Weg. Alle Bochumer freuen sich auf den Spieltag. Wir werden alles dafür tun, um Punkte zu holen.“

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