Bürgermeister zu Gast bei den Handwerks-Obermeistern: Innungshandwerk fordert starke Wirtschaftsförderung

© Kreishandwerkerschaft MK

Märkischer Kreis. (IN / PM KHMK) Die Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis fand erstmals in den neu renovierten Räumlichkeiten des „Haus der Wirtschaft“ in Lüdenscheid statt.

Die Obermeister lobten die Renovierungsarbeiten und bezeichneten die Investition in den Standort Lüdenscheid als kluge Entscheidung.

Im Mittelpunkt der Tagung standen die wirtschaftliche Situation und die Entwicklung Südwestfalens, insbesondere der Stadt Lüdenscheid. Es wurde erneut betont, dass Bund und Land gefordert seien, einen Nachteilsausgleich zu schaffen. Gleichzeitig wurde die Stadt Lüdenscheid aufgefordert, sich intensiv um die Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderung zu kümmern. Besondere Herausforderungen stellen die infrastrukturellen Konsequenzen der A45 dar, wodurch die Handlungsfelder Bestandspflege, Gründungs- und Ansiedlungspolitik sowie Netzwerk- und Clusterbildung in den Vordergrund rücken.

Bürgermeister Sebastian Wagemeyer sprach ausführlich über die Herausforderungen und Chancen Lüdenscheids und diskutierte mit den Anwesenden. Er betonte, dass die Gründung der Stadtentwicklungsgesellschaft ein positiver Schritt sei, der auch vom Handwerk begrüßt werde.

Zum Abschluss der Veranstaltung betonte Kreishandwerksmeister Thomas F. Bock die Bereitschaft des Handwerks für einen konstruktiven Austausch mit der Stadt Lüdenscheid und hob die Bedeutung der Einbindung unterschiedlicher wirtschaftlicher Akteure hervor.

Die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis vertritt als Arbeitgeberverband des Handwerks die Interessen ihrer 23 Innungen mit über 1.000 Innungsfachbetrieben und hat Geschäftsstellen in Iserlohn und Lüdenscheid.




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