
Matthias Gücking (Abteilungsleiter Betrieb Anlagen und Netze Stromversorgung ), Jürgen Richters (Bereichleiter Technischer Service) – © by Stadtwerke Media
Iserlohn. (PM Stadtwerke Is.) Im Zuge der Modernisierung des 56 Jahre alten Umspannwerkes Baarstraße auf den absoluten Stand der Technik bringen – bei gleichzeitig unverändert laufendem Betrieb – das war die Herausforderung, vor die sich sich die Stadtwerke Iserlohn gestellt sahen. Der verantwortliche Projektleiter der Maßnahme, Bernd-Uwe Ganseforth, sieht nun stolz auf die nun erfolgreich abgeschlossene Umsetzung der akribischen Planungen. „Abgesehen von kleinen Restarbeiten, die wegen des Winterwetters geschoben werden mussten, liegen wir im festgelegten Zeitplan“, erklärt Ganseforth. „Von der Auftragsvergabe im Januar 2012 bis zur Inbetriebnahme im vergangenen November sind gerade einmal zehn Monate vergangen, ein denkbar kleines Zeitfenster also für solch ein ambitioniertes Vorhaben. Schon heute können wir aber feststellen, dass der Betrieb ganz nach unseren Vorstellungen einwandfrei läuft.“
In dem hochmodernen Umspannwerk mit der neuen HIS Anlage als Kernstück wandeln 2 Transformatoren die aus dem 110-kV-Hochspannungsnetz eingespeiste Spannung in 10-kV-Mittelspannung um, bevor sie über das Mittelspannungsnetz an 217 Transformatorenstationen weitergeleitet wird. Hier wird die Spannung auf die haushaltsübliche Spannung von 230/400V herunter transformiert und kann schließlich über das Niederspannungsnetz an die Iserlohner Kunden für ihre Elektrogeräte zugeleitet werden.
„Die neue Anlage zeichnet sich vor allem durch eine enorme Leistungsfähigkeit und deutlich weniger Emissionen, verbunden mit Störungsarmut und höchstmöglicher Betriebssicherheit aus“, unterstreicht Matthias Gücking, Abteilungsleiter Betrieb Anlagen und Netze der Stromversorgung, die Vorzüge. Sie arbeitet sehr geräuscharm, da sie im Gegensatz zur alten, luftisolierten Anlage schutzgasisoliert betrieben wird. Der bekannte regelmäßige Knall durch die Druckluftsteuerung gehört somit der Vergangenheit an.
Die gesamte Anlage wird von den Stadtwerken aus fernüberwacht, und das rund um die Uhr. Bei eventuellen Störungen kann dann von den Fachleuten in der 24 Stunden besetzten Leitwarte an der Stefanstraße aus ohne Zeitverzögerung direkt per Fernsteuerung eingegriffen und die Ursache des Störfalles identifiziert und umgehend behoben werden. Auf diese Weise werden Fehlerquellen meist schon ausgeschaltet, bevor sie durch einen Stromausfall von den Kunden wahrgenommen werden.
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