Gespräch zur Unterbringung der Grundschule Nußberg – Politik, Verwaltung und Elternvertreter trafen sich im Rathaus

Grundschule Nußberg
Grundschule Nußberg – © by GS Nußberg

Iserlohn. (PM Stadt Is.) Zu einem klärenden Gespräch unter Leitung von Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens kamen in dieser Woche Vertreter von Politik und Verwaltung sowie Elternvertreter der Grundschule Nußberg zusammen. Anlass für das Treffen im Rathaus war die künftige räumliche Unterbringung der Grundschule Nußberg, die zusammen mit der Grundschule Gerlingsen in einem Verbund betrieben wird.

Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens stellte eingangs die politische Beschlusslage sowie den aktuellen Sachstand dar. Demnach ist die Verwaltung vom Rat der Stadt am 13. Dezember des vergangenen Jahres einstimmig damit beauftragt worden, die Gesamtschule Iserlohn am Nußberg zusammenzuführen und gleichzeitig den möglichen Verbleib der Grundschule Nußberg an ihrem Standort auf eine planungsrechtliche Umsetzbarkeit hin zu überprüfen.

Um diesen Auftrag des Stadtrates zu erfüllen, sind zunächst zahleiche aufwändige Untersuchungen anzustellen, unter anderem muss ein Verkehrsgutachten für den Schulstandort am Nußberg erstellt werden. Parallel hierzu, so Dr. Ahrens, werde seitens der Verwaltung gegenwärtig ermittelt, welche Kosten durch möglicherweise notwendige Um- und Ausbauten am Standort Gerlingsen auf die Stadt zukämen, sollte letztlich doch die Notwendigkeit bestehen, den Grundschulstandort Nußberg aufzugeben zu Gunsten einer Zusammenführung in Gerlingsen. Dort stünde bekanntlich nach einer Zusammenführung der Gesamtschule am Standort Nußberg das bisher für die Stufen 5 und 6 genutzte Gebäude für die Grundschule zur Verfügung. „Wenn wir alle erforderlichen Informationen zu den Standorten Nußberg und Gerlingsen zusammengetragen haben, ist die Politik am Zug, eine Entscheidung zu treffen“, so Dr. Ahrens.

Sollte letztlich die Entscheidung getroffen werden, den Grundschulverbund in Gerlingsen zusammenzuführen, sei hiermit aufgrund des Planungsvorlaufs und der Bauzeiten jedoch erst zum Schuljahr 2021/2022 zu rechnen, betonte Schulausschuss-Vorsitzender Peter Leye. Das bedeutet, dass die Kinder, die für das Schuljahr 2018/2019 an der Grundschule Nußberg angemeldet werden, dort auch die Grundschulzeit beenden können.

Seitens der Elternvertreter der Grundschule Nußberg war zwischenzeitlich mehrfach Kritik an der Stadtverwaltung geäußert worden bezüglich des Informationsflusses im Rahmen des Verfahrens.
Insbesondere begehren die Eltern Einsicht in die Unterlagen zum baulichen Zustand des Gerlingser Gesamtschulgebäudes. Bei dem Gespräch im Rathaus, bei dem die Dissonanzen zwischen der Verwaltung und den Elternvertretern aus dem Weg geräumt werden konnten, sicherten Bürgermeister Dr. Ahrens und der kommissarische Schulressortleiter Michael Wojtek zu, sämtliche betreffenden und sehr umfänglichen Unterlagen im Bestand der Stadtverwaltung zur Einsicht zur Verfügung zu stellen. Dieses Angebot wurde von den Eltern akzeptiert.

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