
Märkischer Kreis (ots) 75 Einsätze zählt die Polizei im MK an Halloween.
Darunter 51 Anrufe wegen gezündeter Böller. Auch vereinzelte Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen und Körperverletzungen fertigten die Beamten. Trotz einem erhöhten Einsatzaufkommen blieben jedoch schwere Straftaten und Störungen aus. In den überwiegenden Fällen meldeten Bürger Jugendliche, die Böller werfen, oder alkoholisierte Erwachsene, die in Streitigkeiten geraten waren.
Hier sorgte oftmals bereits die polizeiliche Präsenz für Ruhe. In zehn Fällen brannte es im Kreis. Überwiegend in den Abendstunden waren Mülleimer oder Zeitungsstapel mutwillig angezündet worden. Verletzt wurde niemand. In Menden-Bösperde beschädigten Unbekannte mit einem Knallkörper eine Baustellentoilette an der Heidestraße. Nach Böllerwürfen wird in Lüdenscheid wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. So wurden Freitagabend am Rathausplatz drei Männer von einer unbekannten Person mit einem Böller beworfen, jedoch nicht verletzt. An der Bahnhofstraße in Halver wurden Samstagabend ebenso Böller von Jugendlichen auf andere Personen geworfen. Hier wurden drei Jugendliche ihren Eltern übergeben und die Knallkörper sichergestellt.
Ein Böller wurde außerdem in einen Jugendtreff am Kurt-Schuhmacher-Ring in Iserlohn geworfen. Dort entstand Sachschaden am Bodenbelag. In Menden musste die Polizei Freitagnacht zu einer privaten Halloween Party in der Stadtmitte ausrücken. Jugendliche und heranwachsende Besucher waren in Streit geraten. Neben Schlägen und Tritten kam auch Pfefferspray zum Einsatz. Die Polizei beendete die Streitigkeiten und ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Samstagnacht nahm die Polizei einen 45-jährigen Lüdenscheider in Gewahrsam. Er schlug einen Feiergast auf einer Halloweenfeier an der Humboldtstraße und sollte die Örtlichkeit verlassen. Er leistete dabei Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen und beleidigte die Einsatzkräfte. Der alkoholisierte Lüdenscheider durfte die restliche Nacht im Gewahrsam der Polizeiwache verbringen und erhält wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstandes eine Anzeige. (lubo)
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