Impfungen zeigen Wirkung – Zwei Schnelltest-Zentren in Iserlohn

Foto: Labor Wahl/Märkischer Keis

Märkischer Kreis. (pmk) 833 Männer und Frauen im Märkischen Kreis sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Mit ihnen stehen 1.708 Kontaktpersonen unter häuslicher Quarantäne. Erfreulicherweise gibt es immer weniger Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Bei 133 Personen hat sich seit Dienstag der Verdacht auf eine Coronainfektion aufgrund positiver Labornachweise erhärtet. Die neuen Coronanachweise verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Altena (+3), Halver (+7), Hemer (+ 12), Herscheid (+1), Iserlohn (+ 27), Kierspe, (+8), Lüdenscheid (+ 38), Meinerzhagen (+12), Menden (+ 10), Nachrodt-Wiblingwerde (+1), Plettenberg (+ 6) und Werdohl (+8). Damit steigt die Zahl derer, die den Virus in sich tragen und akut ansteckend sind, auf 833. Mit ihnen stehen 1.708 Kontaktpersonen unter Quarantäne. Nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts haben sich in den letzten sieben Tagen 133,1 Märker pro 100.000 Einwohner mit dem Virus angesteckt. Der Anteil der britischen Mutante an den Infektionszahlen der letzten sieben Tage liegt bei 60,5 Prozent.

Der Krisenstab des Kreises vermeldet, dass weniger Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus auftreten. Wurden dem Gesundheitsamt im Dezember noch 76 Todesopfer gemeldet, sank die Zahl im Januar auf 71 und im Februar auf 52. Bis zum 10. März wurden bislang sieben Männer und Frauen gemeldet, die an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben sind. „Die Zahlen liefern einen eindeutigen Beleg, dass die Impfungen gerade in den Pflegeeinrichtungen und in der besonders vulnerablen Gruppe der Generation 80plus Wirkung zeigen“, machte Krisenstabsleiter Horst Peter Hohage deutlich.

Die Gesundheitsdienste planen für heute 339 Coronatests, davon 127 an der Teststation Lüdenscheid, 109 an der Teststation in Iserlohn und 103 Personen werden von den mobilen Teams des Kreises getestet. In den Krankenhäusern werden zurzeit 112 COVID-19 Patienten behandelt, davon 27 intensivmedizinisch. 22 müssen beatmet werden. In Pflegeeinrichtungen sind 27 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert, 35 Beschäftigte befinden sich in häuslicher Quarantäne. In Schulen sind aktuell 18 und in Kitas 17 Coronafälle bekannt; 31 in sonstigen Einrichtungen wie beispielsweise Pflegeschulen, Feuerwehren und Firmen.

Seit Beginn der Pandemie im Februar 2020 sind beim Märkischen 12.520 positive Coronanachweise eingegangen. 11.420 Menschen haben den Virus bereits überwunden. 267 Männer und Frauen sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

Weitere Informationen unter kreis.mk/corona oder unter www.land.nrw/corona

Die Zahlen für die Städte und Gemeinden:
• Altena: 17 Infizierte, 460 Gesundete, 27 Kontaktpersonen und 17 Tote
• Balve: 4 Infizierte, 220 Gesundete und 11 Kontaktpersonen und 2 Tote
• Halver: 36 Infizierte, 509 Gesundete, 51 Kontaktpersonen und 5 Tote
• Hemer: 65 Infizierte, 861 Gesundete, 131 Kontaktpersonen und 17 Tote
• Herscheid: 11 Infizierte, 101 Gesundete, 24 Kontaktpersonen und 3 Tote
• Iserlohn: 225 Infizierte, 2.576 Gesundete, 439 Kontaktpersonen und 51 Tote
• Kierspe: 29 Infizierte, 568 Gesundete, 50 Kontaktpersonen und 9 Tote
• Lüdenscheid: 193 Infizierte, 1.895 Gesundete, 444 Kontaktpersonen und 47 Tote
• Meinerzhagen: 28 Infizierte, 882 Gesundete, 82 Kontaktpersonen und 17 Tote
• Menden: 96 Infizierte, 1.300 Gesundete, 156 Kontaktpersonen und 39 Tote
• Nachrodt-Wiblingwerde: 11 Infizierte, 185 Gesundete, 14 Kontaktpersonen und 7 Tote
• Neuenrade: 1 Infizierte, 349 Gesundete und 20 Kontaktpersonen und 2 Tote
• Plettenberg: 72 Infizierte, 630 Gesundete, 125 Kontaktpersonen und 17 Tote
• Schalksmühle: 7 Infizierte, 240 Gesundete, 14 Kontaktpersonen und 5 Tote
• Werdohl: 38 Infizierte, 644 Gesundete, 120 Kontaktpersonen und 29 Tote
Hinweis: Während der Kontaktermittlung können sich Änderungen beispielsweise in Bezug auf Wohnorte ergeben. Diese Fälle werden rückwirkend in der Meldung an das LZG angepasst, sodass die Anzahl der Neuinfizierten alleine anhand der Berechnung aus der Anzahl der Infizierten, der Genesenen und der Verstorbenen nicht erfolgen kann.

In Iserlohn keine Lockerungen im Kulturbereich

Iserlohn. (PM Stadt Is.) In Iserlohn wird es keine Lockerungen im Kulturbereich geben.

Dies hat der Verwaltungsvorstand der Stadt Iserlohn gestern entschieden. „Der Inzidenzwert allein für Iserlohn liegt seit Tagen rund um 160. Aus unserer Sicht sind daher Lockerungen für unsere Kulturinstitute bis auf Weiteres nicht zu verantworten“, sagt dazu Bürgermeister Michael Joithe. Der Verwaltungsvorstand wird die Entwicklung der Lage genau beobachten und unter Einbeziehung von möglichen weiteren Test- bzw. Hygienemaßnahmen regelmäßig neu bewerten.

Nach der neuen Coronaschutzverordnung dürfen zum Beispiel Museen, Kunstausstellungen, Galerien und ähnliche Einrichtungen mit vorheriger Terminbuchung, Dokumentation der Besucherdaten zur Rückverfolgbarkeit und Begrenzung der Besucherzahlen nach Quadratmetern – ähnlich wie im Einzelhandel – wieder öffnen. Voraussetzung dafür ist, dass die Landesinzidenz unter 100 liegt. In Nordrhein-Westfalen liegt sie aktuell bei 65,3.

Zwei Schnelltest-Zentren in Iserlohn

Die privaten Initiatoren und Bürgermeister Joithe vor dem Ladenlokal in der Unnaer Straße, in dem bald Schnelltests angeboten werden sollen. – © Stadt Is. (Media/PR

Iserlohn. (PM Stadt Is.) „Der anhaltend hohe Inzidenzwert in unserer Stadt bereitet mir große Sorge. Deshalb bin ich sehr froh und erleichtert, dass es bald losgeht mit den kostenlosen Testungen für alle Iserlohner Bürgerinnen und Bürger!“

Mit diesen Worten kommentierte Bürgermeister Michael Joithe die Mitteilung des Märkischen Kreises über die Einrichtung eines Schnelltest-Zentrums in Iserlohn. Das soll am kommenden Montag, 15. März, auf dem Festplatz am Seilersee zusätzlich zum dort bereits vorhandenen PCR-Abstrich-Zentrum an den Start gehen. Durch die direkte Nähe sei bei einem positiven Schnelltest direkt ein verifizierender PCR-Test möglich, so Joithe weiter.

Im Schnelltest-Zentrum des Märkischen Kreises können sich dann Bürgerinnen und Bürger wie von Bundes- und Landesregierung angekündigt, einmal wöchentlich kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen. Das Zentrum soll nach Auskunft des Kreises von montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr geöffnet sein. Wer sich testen lassen möchte, muss sich vorher einen Termin beim Märkischen Kreis geben lassen. Alles Nähere dazu wird der Märkische Kreis kurzfristig über die örtlichen Medien und auf seiner Homepage mitteilen.

Neben dem Schnelltest-Zentrum am Seilersee soll in Iserlohn kurzfristig ein weiteres eingerichtet werden. Der Märkische Kreis hat ausdrücklich dazu aufgerufen, die Testungen auch in privater Initiative anzubieten. „Ich freue mich, dass es mit Unterstützung der Stadt zusätzlich ein weiteres Testzentrum direkt in der Iserlohner Innenstadt geben wird. Betrieben wird dieses von Unternehmern und Apotheken unserer Stadt“, berichtet dazu Bürgermeister Michael Joithe. Es soll im ehemaligen „Cantus“-Ladenlokal an der Unnaer Straße eingerichtet werden. Initiatoren und Verantwortliche sind Christoph Panne (MKEvent), Katrin Alfke (LINDA – Engel-Apotheke) und Sebastian Schöler (Bannerdruck). Wenn alle Zulassungen beim Kreis kurzfristig klappen, wird auch dieses Testzentrum nächste Woche an den Start gehen. „Wir hoffen, dass dem Aufruf des Kreises auch in den Stadtteilen weitere Initiativen folgen werden und stehen für eine beratende Unterstützung gerne zur Verfügung“, betont Bürgermeister Michael Joithe und begrüßt das tolle Engagement in und für die Stadt ausdrücklich. Interessierte Organisationen können sich gerne direkt im Bürgermeisterbüro unter buergermeister@iserlohn.de melden.

Märkischer Kreis bietet Schnelltests nach Terminvereinbarung an

108.000 Schnelltests hat der Kreis bereits beschafft. „Im Rahmen der Öffnungsstrategie können die Schnelltests noch ein wichtiges Instrument werden“, sagt Landrat Marco Voge. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) Der Märkische Kreis bietet ab Montag, 15. März, an den Abstrichstellen in Lüdenscheid (Bahnhofsallee) und Iserlohn (Seeuferstraße am Seilersee) kostenlose Corona-Schnelltests nach vorheriger Terminvereinbarung an. 108.000 Schnelltests hat der Kreis bereits beschafft.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat in einer Allgemeinverfügung veröffentlicht, dass sogenannte „Bürgertestungen“ – also kostenlose Corona-Schnelltests – durchgeführt werden dürfen. Auch der Märkische Kreis bietet an den bereits vorhandenen Abstrichstellen in Lüdenscheid (Bahnhofsallee) und Iserlohn (Seeuferstraße) Corona-Schnelltests an. Start ist am kommenden Montag, 15. März. Dann können Bürgerinnen und Bürger montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr sowie samstags von 8 bis 14 Uhr einen Schnelltest machen lassen. Wichtig: Voraussetzung ist eine Terminvereinbarung. Ab Donnerstag, 8 Uhr, können Interessierte online einen Termin über die Homepage des Märkischen Kreises (www.maerkischer-kreis.de) buchen. An den Abstrichstellen in Iserlohn und Lüdenscheid sind jeweils 20 Schnelltests pro Stunde vorgesehen. Hinweis: Bitte zum Termin die Krankenkassenkarte mitbringen.

Der Märkische Kreis ist in Vorleistung getreten und hat insgesamt 108.000 Schnelltests beschafft. Darüber hinaus sind frühzeitig Vorbereitungen getroffen worden, um die Ausweitung der bisher vorhandenen Teststationen in Lüdenscheid und Iserlohn zu gewährleisten. So sind zum Beispiel an der Abstrichstelle auf dem Festplatz am Seilersee in Iserlohn Testläufe durchgeführt worden, um einen gut organisierten Ablauf für die POC-Antigen-Tests zu garantieren. „Unser Ziel ist es, ein möglichst wohnortnahes und niederschwelliges Angebot für die Durchführung der Bürgertestungen zu koordinieren. Die Erweiterung der kreiseigenen Testzentren um die Möglichkeit der Schnelltestung ist ein sinnvoller Schritt. Wir hoffen, dass immer mehr Teststellen in Kommunen hinzukommen. Im Rahmen der Öffnungsstrategie können die Schnelltests noch ein wichtiges Instrument werden“, sagt Landrat Marco Voge.

Über das Angebot des Kreises hinaus gibt es bereits viele Rückmeldungen von Interessierten, die eine Teststelle in den einzelnen Städten und Gemeinden des Märkischen Kreises einrichten wollen. Wie berichtet, unterstützt das Gesundheitsamt des Kreises bei der Koordination weiterer Teststellen. Wer neu in die Bürgertestungen einsteigen will, benötigt die Beauftragung vom Gesundheitsamt. Unter anderem Ärzte, Apotheker, Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie andere Leistungsanbieter können die neuen, kostenlosen Schnelltests für die Bürgerinnen und Bürger anbieten und abrechnen. Dafür müssen gewisse Anforderungen erfüllt werden, wie zum Beispiel Schutzmaßnahmen und Hygienestandards. Um eine „Beauftragung“ vom Kreis zu erhalten, können sich Interessierte weiterhin per E-Mail an die Kreisverwaltung wenden: testzentren@maerkischer-kreis.de.

Von den 108.000 vom Kreis bestellten Schnelltests profitieren auch die Kommunen. In enger Abstimmung mit den Städten und Gemeinden wird der Märkische Kreis den weiteren Bedarf und die weitere Verteilung der Schnelltests abstimmen.

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