
Arnsberg. (hwk) Zum 1. August 2026 starten im südwestfälischen Handwerk rund 1.250 Auszubildende eine Ausbildung.
Dies ist ein leichtes Plus zum Vorjahr, teilt die Handwerkskammer Südwestfalen mit. Auch 2026 sind wieder viele Ausbildungsverträge erst sehr kurzfristig geschlossen worden, daher wird erwartet, dass sich der leicht positive Trend weiter verstetigen wird.
Das südwestfälische Handwerk sucht aber weiterhin dringend Nachwuchs. Auch kurz vor dem Ausbildungsstart sind in fast allen Gewerken noch Lehrstellen offen.
Besonders gefragt sind handwerkliche Berufe in den Bereichen Bau, Ausbau, Elektro, Sanitär-Heizung-Klima, Kältetechnik und KFZ. Aber auch das Friseur- und Lebensmittelhandwerk rückt mehr in den Mittelpunkt von jungen Menschen.
Nicht alle Betriebe melden ihre offenen Stellen, deshalb gibt es oft mehr freie Stellen als online sichtbar. Am ehesten sind freie Stellen über die Lehrstellenbörsen der Handwerkskammern Südwestfalen oder der Agentur für Arbeit zu finden. Gerade im ländlichen Bereich ist ein persönlicher Kontakt mit einem Handwerk vor Ort oft zielführend. Friseure, Gebäudereiniger, Stuckateure, Dachdecker, Maurer oder Bäcker und Fleischer werden teils dringend gesucht.
Nach schwächeren Jahren zu Beginn der 2020er hat sich die Zahl der Bewerber zuletzt wieder leicht steigend entwickelt, dies ist aber weiterhin nicht ausreichend für alle offenen Stellen und den dringenden Fachkräftebedarf in Südwestfalen.
Finale Ergebnisse stehen Ende September fest, wenn schlussendlich alle Verträge vorliegen. „Wir wären sehr glücklich, wenn wir diesen positiven Trend halten können“, hofft Hendrik Schmitt, Hauptgeschäftsführer der HwK Südwestfalen.
Ein Ausbildungsstart ist auch noch im Herbst möglich.
! NEU ! Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer haben den WhatsApp-Kanal von Regional-Stimme.de abonniert. Melde dich jetzt an und erhalte regelmäßig aktuelle Nachrichten!
Regional-Stimme · Das gemeinsame Portal von Iserlohner-Nachrichten und Sport-Stimme Lokales, Regionales und Sport aus Iserlohn, dem Märkischen Kreis und NRW
