
Iserlohn. (PM Kangaroos) Wenn am Samstagabend um 19:30 Uhr der Ball in der Matthias-Grothe-Halle hochgeht, steht für die Iserlohn Kangaroos weit mehr auf dem Spiel als nur zwei Punkte.
Mit den TKS 49ers gastiert der direkte Tabellennachbar in der Waldstadt. Ein Duell, das sportlich wie atmosphärisch beste Voraussetzungen für einen intensiven Basketballabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mitbringt.
Die Erinnerungen an das letzte Heimspiel sind noch frisch: Ein deutlicher Erfolg der Kangaroos, getragen von einer Kulisse, die einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellte, welche Wucht die Matthias-Grothe-Halle entwickeln kann. Doch dieses Spiel war kein Ausreißer. In dieser Saison hat sich die Halle am Hemberg immer wieder als emotionaler Rückhalt erwiesen, unabhängig vom Ergebnis. Genau dieses Gefühl soll auch gegen die 49ers wieder entstehen, wenn Team und Fans gemeinsam den nächsten Heimauftritt zelebrieren.
Enge Tabelle, hohe Bedeutung
Sportlich ist die Ausgangslage klar: Nach der knappen Auswärtsniederlage am vergangenen Wochenende bei den BSW Sixers blieb für die Kangaroos die erhoffte Verbesserung in der Tabelle aus. Allen Beteiligten bewusst, dass diese Position weder den eigenen Ansprüchen noch den Erwartungen im Umfeld entspricht. Umso größer ist der Wille, sich aus dieser Situation herauszuarbeiten und im Saisonverlauf wieder Boden gutzumachen. Mit den TKS 49ers wartet dabei ein Gegner, der nur zwei Punkte hinter den Iserlohnern liegt, was die Brisanz dieser Begegnung zusätzlich unterstreicht. Beide Teams bewegen sich auch leistungsmäßig eng beieinander und konnten aus dem letzten 10 Spielen lediglich 4 Siege einfahren.
Gegner mit klarer Identität
Die TKS 49ers reisen allerdings mit Selbstvertrauen nach Iserlohn. Der jüngste 78:64-Erfolg gegen die Hertener Löwen hat gezeigt, wozu das Team in der Lage ist, wenn es seinen Rhythmus findet. Auffällig ist dabei die Kaderstruktur: Als eines der wenigen Teams der Liga verzichten die 49ers vollständig auf Importspieler und setzen konsequent auf einen rein deutschen Kader.
Prägend für das Spiel der Gäste ist eine körperliche Gangart, gepaart mit viel Einsatz in Eins-gegen-eins-Situationen. Offensiv ist Small Forward Jenö Pildner der zentrale Akteur, der mit durchschnittlich 14,4 Punkten pro Partie immer wieder Verantwortung übernimmt und seinem Team Struktur verleiht. Gerade diese Mischung aus Physis und individueller Qualität macht die 49ers zu einem unangenehmen Gegner, der jederzeit in der Lage ist, ein Spiel an sich zu ziehen.
Heimspiel als emotionaler Anker
Für die Kangaroos geht es nun darum, die Energie der eigenen Halle erneut zu nutzen und den Fans einen leidenschaftlichen Auftritt zu bieten. In einer Phase der Saison, in der Kleinigkeiten entscheiden, kann genau diese Verbindung zwischen Mannschaft und Publikum zum entscheidenden Faktor werden.
Die Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Basketballabend sind gegeben. Jetzt liegt es an Team und Tribüne, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Matthias-Grothe-Halle auch gegen die TKS 49ers wieder zu dem wird, was sie in dieser Saison so oft war: ein Ort, an dem Basketball gelebt wird.
Tickets und alle Infos für das Heimspiel gibt es über iserlohn-kangaroos.de/tickets
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