
Iserlohn. (PMK) Eine Iserlohnerin ist möglicherweise auf einen unseriöse Rohrreiniger hereingefallen.
Ihre Spülmaschine konnte nicht mehr abpumpen, weshalb die Seniorin im Internet nach einem Rohrreiniger googelte. Sie schaute sich sogar das Impressum an und kam zum Schluss, dass es sich um eine seriöse Firma handeln müsse. Sie rief die angezeigte Handynummer an und am selben Tag rückte ein Monteur an. Nach getaner Arbeit verlangte er einen extrem hohen Preis, den die Frau teilweise bar, teilweise mit Bankkarte zahlte. Eine nicht gerade vielsagende Rechnung kam per Mail.
Die Seniorin erstattete Anzeige bei der Polizei wegen des Verdachts von Wucher.
Die Polizei rät, sich Webseiten und Angebote von Notdiensten sehr genau anzuschauen. Die Wahl eines tatsächlich vor Ort ansässigen Unternehmens spart zumindest lange Anfahrtspauschalen. Bestimmte Arbeiten, beispielsweise am Stromnetz oder das Beseitigen von Wespennestern, dürfen nur von qualifizierten Unternehmen vorgenommen werden. Kunden sollten klare Absprachen treffen zu Stundenlohn, Nebenkosten wie Anfahrtspauschalen oder anderen möglichen Kosten. Auf jeden Fall sollte man auf einer ordnungsgemäßen Rechnung bestehen. Nur damit lassen sich auch mögliche Garantieansprüche durchsetzen. Kommt es wegen extremer Forderungen zu Streitigkeiten an der Haustür, sollten Betroffene im Zweifel die Polizei hinzuziehen. (cris)
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