Matthias Quaschnik ist neuer Leiter des Ressorts Kultur, Bürger und Sicherheit

Bürgermeister Michael Joithe begrüßt Matthias Quaschnik in seinem neuen Amt als Leiter des Ressorts Kultur, Bürger und Sicherheit – © Stadt Is.

Iserlohn. (PM Stadt Is.) Neuer Leiter des Ressorts Kultur, Bürger und Sicherheit der Stadt Iserlohn ist seit Mitte Mai Matthias Quaschnik, der fortan zusammen mit Bürgermeister Michael Joithe und den Beigeordneten den 5-köpfigen Verwaltungsvorstand bildet.

Er tritt damit die Nachfolge von Christian Eichhorn an, der Ende September letzten Jahres in den Ruhestand getreten war. Über die Personalie entschieden die Vertreterinnen und Vertreter der Politik bereits im letzten Haupt- und Personalausschuss Ende April mehrheitlich positiv.

„Ich freue mich auf viele motivierte Kolleginnen und Kollegen“, sagt Matthias Quaschnik, der sein Ressort als „das Gesicht der Stadtverwaltung“ bezeichnet. „Denn alle Iserlohnerinnen und Iserlohner haben in irgendeiner Weise früher oder später mit uns zu tun: beispielsweise für den neuen Personalausweis im Bürgerbüro, als Gast bei einer der vielen Kulturveranstaltungen, bei der Eheschließung oder auch bei Verstößen aufgrund zu schnellen Fahrens oder Falschparkens.“ Auch wenn er viele angefangene Projekte übernommen hat, die er in der nächsten Zeit zum erfolgreichen Ende führen muss, ist ihm eines besonders wichtig: „Offene Kommunikation – sowohl intern als auch extern – ist ein Erfolgsfaktor, den ich gern fortführen möchte. Ich möchte, dass wir in den Bereichen Innenstadtentwicklung, Sicherheit und Sauberkeit wieder positiver wahrgenommen werden. Denn so schlecht – gerade auch im Vergleich zu den Nachbarstädten – sind wir gar nicht.“

Matthias Quaschnik wurde 1978 geboren und schlug nach dem Abitur in Hemer die gehobene Beamtenlaufbahn bei der Stadt Iserlohn ein. Nach seinem Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt (FH) absolvierte er ein Verbundstudium an der Fachhochschule Dortmund, das er 2005 als Diplom-Betriebswirt (FH) abschloss. Es folgte bis 2007 ein Masterstudium mit der Fachrichtung „Europäisches Verwaltungsmanagement“ an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Berlin, alles berufsbegleitend. Während seiner akademischen Ausbildung arbeitete er durchgehend bei der Stadt Iserlohn, zunächst im Bürgermeisterbüro. Ab 2008 wurde er dann Leiter des Büros für Europaangelegenheiten und im Jahr 2011 darüber hinaus mit der Aufgabe als Leiter des Ressortbüros Kulturinstitute betraut. Seit 2017 war er schließlich als Leiter des Kulturreferates inklusive der Kulturinstitute tätig sowie beratendes Mitglied im Verwaltungsvorstand, bevor er jetzt in seine neue Position als Leiter des Ressorts Kultur, Bürger und Sicherheit wechselte. Künftig verantwortet Matthias Quaschnik im Ressort 3 die Bereiche Sicherheit und Ordnung (Abteilung Ordnungs- und Gewerbeangelegenheiten, Abteilung Straßenverkehr), Bürgerdienstleistungen (Abteilung Bürgerservice, Abteilung Einbürgerung, Sozialversicherung und Wahlen), Standesamt, Feuerwehr (Abteilung Einsatzvorbereitung/Controlling, Abteilung Operativer Einsatzdienst) und wie bereits bisher das Referat Kultur inklusive Parktheater, Stadtarchiv, Stadtbücherei, Volkshochschule, Musikschule, Städtische Museen und Stadtmarketing.

„Es ist toll, den Bereich Kultur weitermachen zu dürfen. Gleichzeitig geht es mit den neuen Bereichen für mich quasi ‚back to the roots‘, also mitten hinein in das, was Verwaltung im Kern ausmacht“, berichtet Quaschnik, dem in seinem Ressort rund 400 Mitarbeitende unterstellt sind. Anhand seiner Biografie ist er ein richtiges Eigengewächs der Stadtverwaltung und sieht diese Tatsache auch als eine seiner Stärken. Denn nach einem Vierteljahrhundert weiß er genau, wie Verwaltung geht. Er verfügt über das entsprechende Netzwerk, kennt die gewachsenen Strukturen, weiß, wie die Waldstädter ticken, und ist im Herzen ein echter Iserlohner.

Privat kehrt der 47-Jährige Bürostuhl und Schreibtisch gern den Rücken und ist eher sportlich unterwegs: Er läuft ausgiebig, sogar Marathon, „um den Kopf frei zu bekommen“ und geht schon vor der Arbeit ins Fitnessstudio. Die nötige Bodenhaftung erfährt er in seinem Wohnort Deilinghofen, einem Stadtteil von Hemer, wo er das „Dorfleben“ liebt und lebt. Hier engagiert er sich ehrenamtlich im „Lions Club“ und im ansässigen Schützenverein.

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