
Aachen. (PM Alemannia) 75 Pflichtspiele für die Alemannia stehen in seiner Vita, nun möchte Angreifer Anton Heinz seiner fußballerischen Laufbahn einen neuen Impuls verleihen.
Der 27-Jährige wird die Krefelder Straße nach zwei Jahren voller Tore und Glücksmomente verlassen.
Der Doppelpack gegen Rot-Weiss Essen im ersten Drittligaspiel der Karriere, die Torjäger-Trophäe der Regionalliga West 2023/24 und natürlich der legendäre Freistoß-Dreierpack im Dezember 2023 gegen den Wuppertaler SV – die magischen Momente, die Anton Heinz im Trikot der Alemannia kreiert hat, sie sind zahlreich und sie bleiben in Erinnerung. Im Sommer des vorletzten Jahres war der gebürtige Gütersloher von Rot-Weiß Oberhausen an den Tivoli gewechselt und sollte etwa ein Dreivierteljahr später gemeinsam mit seinen schwarz-gelben Teamkollegen durch den Doublesieg Geschichte schreiben.
Heinz war nicht nur wegen seiner 20 Treffer und elf Assists in seiner ersten Alemannia-Saison einer der Aufstiegshelden – er konnte sich mit seinem feinen linken Füßchen, seinem festen Glauben an den Erfolg und seiner mannschaftsdienlichen Art schnell einen Platz in den Herzen der Fans sichern. Seine Torbeteiligungen aber waren es sicherlich, die einen elementaren Beitrag zum so langersehnten Drittliga-Aufstieg leisteten. Der Alemannia werden die „Fußballgott“-Rufe nach einem Anton-Heinz-Tor ebenso im Gedächtnis nachhallen wie die unglaubliche Statistik von 31 Toren und 22 Vorlagen in 75 Pflichtspielen für die Tivoli-Elf. In der abgelaufenen Drittliga-Saison erzielte der Stürmer sechs Tore in 33 Spielen und bereitete vier vor, dazu kommen drei Treffer und zwei Assists in drei Bitburger-Pokal-Begegnungen.
„Anton hat die letzten zwei Jahre in unserem Verein sportlich wie menschlich maßgeblich mitgeprägt und hatte mit seinen vielen Scorern sicherlich einen beträchtlichen Anteil an den Erfolgen, die wir hier alle gemeinsam feiern durften. Dennoch war er nie jemand, der sich in den Vordergrund gestellt, sondern sich stets unseren kollektiven Zielen untergeordnet hat. Unsere Fans werden ihn sicher als einen Spieler in Erinnerung behalten, der in wichtigen Momenten zur Stelle war. In diesem Sinne möchten wir Anton, der sich nun nach einer neuen fußballerischen Herausforderung umsehen möchte, herzlichst für das Geleistete danken und ihm sportlich wie privat alles Gute auf seinem weiteren Weg wünschen“, äußert sich Alemannia-Geschäftsführer und -Sportdirektor Sascha Eller zum Ende der zweijährigen Zusammenarbeit mit Heinz.
„Die Zeit bei der Alemannia war für mich sehr besonders. Mit diesem Verein durfte ich meine ersten beiden Titel feiern und bin Torschützenkönig in der Regionalliga West geworden. Die sehr erfolgreiche Saison 2023/24 werde ich daher niemals vergessen. Darüber hinaus bin ich mit der Alemannia meine ersten Schritte in der 3. Liga gegangen. Ich habe aus meinen Einsätzen und den besonderen Momenten wie in den Duellen mit Rot-Weiss Essen eine Menge für mich und meine weitere Karriere mitgenommen. Ein großes Danke geht an meine Mannschaftskollegen, das Trainerteam, den Staff und natürlich an diese unfassbaren Fans. Ich werde mich immer gerne an die erfolgreiche Zeit hier am Tivoli zurückerinnern“, sind Heinz‘ Abschiedsworte an die Alemannia-Familie.
Julian Schwermann verlässt Alemannia Aachen
Wechsel zum SV Rödinghausen nach drei schwarz-gelben Jahren

Die Wege von Alemannia Aachen und Julian Schwermann trennen sich nach drei Jahren. Der Mittelfeldspieler läuft in der kommenden Saison für den SV Rödinghausen auf.
Schwermann wurde in der Jugend von Borussia Dortmund ausgebildet und sammelte dort auch internationale Erfahrung in der UEFA Youth League – unter anderem gegen die Nachwuchsteams von Real Madrid und Tottenham Hotspur. 2018 debütierte der defensive Mittelfeldspieler schließlich in der Regionalliga West für die Zweitvertretung des BVB. Zwei Jahre später zog es ihn zum SC Verl – für die Ostwestfalen lief er in zwei Spielzeiten in der 3. Liga auf. Zur Saison 2022/23 wechselte der gebürtige Sauerländer zu Alemannia Aachen. Schwermann absolvierte für Schwarz-Gelb insgesamt 54 Spiele und spielte eine zentrale Rolle beim Aufstieg in die 3. Liga.
„Wir möchten uns bei Julian für seinen Einsatz ganz herzlich bedanken. Er hat drei Jahre hier in Aachen gespielt und ist mit uns zusammen in die 3. Liga aufgestiegen – ein Erfolg, an dem er seinen Anteil an. Die Konkurrenz auf seiner Position ist inzwischen allerdings stark gewachsen, sodass wir sportlich eine andere Richtung einschlagen. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm privat wie sportlich nur das Beste“, äußert sich Alemannias Geschäftsführer und Sportdirektor Sascha Eller.
„Nach drei bewegten Jahren bei Alemannia Aachen ist für mich die Zeit gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. In dieser Zeit durfte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln und auch unvergessliche Momente erleben. Die Aufstiegssaison, der Pokalsieg und das Auflaufen vor den tollen Fans werde ich nie vergessen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben. Ich werde Alemannia Aachen weiterhin mit Interesse verfolgen und wünsche dem Verein nur das Beste“, sagt Schwermann zum Abschied.
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