
Hagen. (PM Phoenix) Fünf Spieltage hält die ProA-Hauptrunde 2025/2026 noch bereit, ehe es ab Mai in die Playoffs geht.
Auf dem Papier ist das noch viel Zeit, doch der Blick in den Terminkalender verrät, dass es keinerlei Anlass zur unbedachten Entspannung gibt. Schon gar nicht für die Schützlinge von Phoenix-Trainer Chris Harris, die es am Oster-Wochenende mit einer Mannschaft zu tun bekommen, die ihrerseits noch eines der begehrten Postseason-Tickets abgreifen könnte.
Im Hinspiel setzten sich die „Feuervögel“ in einer ausverkauften Ischelandhalle (3.145 Zuschauer) mit 89:62 durch, wobei Lucas N’Guessan mit 18 Zählern zum Phoenix-Topscorer avancierte.
Aktuell belegen die Löwen den neunten Tabellenplatz (Bilanz: 13-16) und sind damit ärgster Verfolger von Bochum auf Rang acht (14-15). Allerdings hat Karlsruhe in zwei umkämpften Partien den direkten Vergleich nicht an sich reißen können, was im Umkehrschluss bedeutet, dass Kilian Binapfl und Co. bei eingangs erwähnten fünf ausstehenden Partien nunmehr zwei Siege mehr als der VfL einfahren müssten, um auf den letzten Metern noch in die Playoffs zu kommen. Die Tatsache, dass Bochum sich unlängst von Headcoach Felix Banobre trennte, verleiht dieser Konstellation zusätzliche Dramatik.
Wollen die Bandenser diese Chance ergreifen, braucht es Erfolgserlebnisse – und eine Trendwende. Zwei der letzten drei Spiele gingen verloren, gegen Bayreuth (72:78) und Münster (64:89) konnte das im Kader schlummernde Potenzial nicht voll abgerufen werden. Dabei verfügen die Löwen in Isaiah Hart (15,7 Punkte, 4,7 Assists) und David Ejah (14,2 Punkte, 8,2 Rebounds) eines der produktivsten Duos der gesamten Liga in ihren Reihen.
Stimmen
Chris Harris: (HC Phoenix Hagen):
„Ein Blick auf die Tabelle reicht, um zu wissen, was uns in Karlsruhe erwartet. Sie haben sich die Chance auf einen Platz in den Playoffs durch ihre konstante Entwicklung und vor allem ihre Heimstärke absolut verdient. Sie bringen viel Länge und Physis mit, was jeden Gegner in der Zone vor Herausforderungen stellt. Da bilden wir keine Ausnahme, zumal sich der Karlsruher Kader seit dem Hinspiel stark verändert hat. Unser Ziel muss es sein, die Verteidigung so zu bewegen, dass sich daraus Lücken ergeben, die wir hochprozentig nutzen können.“
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