Phoenix empfängt Ludwigsburg

David Bell - © by K-Media-Sports (MK)
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Hagen. (PM Phoenix) Mit einem Heimsieg gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg möchte sich Phoenix Hagen am Sonntag Luft zu den unteren Tabellenregionen der Beko Basketball Bundesliga verschaffen. Sprungball in der ENERVIE Arena ist um 15 Uhr.

Die RIESEN schweben allerdings gerade auf einer Euphoriewelle. In einem denkwürdigen Spiel (das dritte Viertel endete 8:4) siegte die Mannschaft von John Patrick am vergangenen Sonntag mit 67:55 gegen ALBA BERLIN. Es war der siebte Erfolg der Baden-Württemberger in den letzten neun Partien. Ludwigsburg ist derzeit Tabellenneunter und auf einem guten Wege, die Playoff-Teilnahme des Vorjahres zu wiederholen.

Der Stil von John Patrick prägt die Spielweise der RIESEN. Aggressiv, selbstbewusst und mit einer kleinen Aufstellung attackieren die Ludwigsburger unablässig den Korb, wie es sonst eigentlich nur Phoenix Hagen tut. Ballgewinne und Offensivrebounds gehören ebenso zum Standard-Repertoire. Gepaart mit Spielern hoher Qualität, greift dieser Stil immer besser – wie zuletzt gegen Berlin oder beim 98:76 in Oldenburg. „Die Ludwigsburger sind mental sehr stark und spielen aggressiv“, weiß Hagens Trainer Ingo Freyer. Offensiv haben insbesondere Topscorer DJ Kennedy (19,9 Punkte) und Point Guard Kerron Johnson (15,0 Punkte) die Lizenz zum Schießen. „Beide Spieler genießen sehr viele Freiheiten in der Offensive“, so Freyer.

Die Rotation der RIESEN setzt sich vorwiegend aus acht Spielern zusammen.
Johnson, Michael Stockton und John Little besetzen die Guard-Positionen.
Kennedy steht als Small Forward fast über die gesamte Spielzeit auf dem Feld. Die Forwards Shawn Huff und Adam Waleskowski sowie die Center John Brockman und Patrick Flomo spielen in Korbnähe. Ex-NBA-Akteur Brockman
(2,01 m, 116 kg) passt dabei perfekt in die physische Spielweise der Ludwigsburger. Bei 10,9 Punkten führt er die Rebound-Statistik der Beko BBL mit 9,8 Abprallern pro Spiel an. Ex-Nationalcenter Chris McNaughton kommt indes nur wenig zum Einsatz.

Auf die Aggressivität der Ludwigsburger will Ingo Freyer am Sonntag gut vorbereitet sein. „Es war zuletzt eine unserer Schwächen, dass wir als Team nicht über 40 Minuten immer die nötige Aggressivität gezeigt haben. Es ist für uns immens wichtig, dass uns das wieder gelingt“, sagt Freyer. In einem hohen Übungspensum, das am Mittwoch mit einigen Kurz-Trainingsspielen gegen das ProB-Team aus Iserlohn endete, haben die Feuervögel daran gearbeitet. Phoenix Hagen kann am Sonntag in Bestbesetzung auflaufen.

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