Phoenix gut gewappnet gegen Knights

Team Phoenix Hagen – © Sportfoto-Sale (MK)

Hagen. (PM Phoenix) Playoffs gesichert, Tabellenplatz zwei ebenfalls, noch vier Hauptrundenspiele zu gehen.

Doch ehe im Mai endlich die Postseaon beginnt, kommt ganz sicher keine Langeweile auf. Dafür sorgt allein das kommende Heimspiel, in welchem es Phoenix mit einer Mannschaft zu tun bekommt, welche ebenfalls bereits das Ticket für die Meisterschaftsrunde gelöst hat.

Im Hinspiel kassierte Phoenix mit 60:81 eine fiese Fleischwunde, wobei der Dreier unter Teck nicht wie gewohnt fallen wollte (5/28, 17,9 Prozent Trefferquote).

Die Truppe von Trainerfuchs Igor Perovic hat sich durch sieben Siege in den letzten zehn Spielen auf den Playoff-Rängen festgesetzt und hat seit vergangenem Wochenende einen Platz unter den ersten Acht sicher. Aktuell befinden sich die Ritter auf dem sechsten Tabellenplatz (Bilanz: 18-12), ein potenzielles Aufeinandertreffen mit Phoenix ist der Postsason ist nicht ausgeschlossen. Bereits vor zwei Jahren trafen beide Mannschaften in der ersten Runde aufeinander, wobei sich zunächst immer der Gast durchsetzte, ehe Hagen im fünften Spiel vor heimischer Kulisse mit 91:66 den Halbfinaleinzug dingfest machte.

Kirchheim verfügt über eine produktive lange Garde, die jede ProA-Verteidigung vor Herausforderungen stellt. Mit Nicolas Bretzel (2,12m) und Tylan Pope (1,98m) sorgen zwei Knights in Brettnähe für Unruhe. Der Deutsche Meister von 2023 mit Ulm kommt auf durchschnittlich 8,0 Punkte und 5,3 Rebounds, während sein amerikanischer Nebenmann mit 15,2 Zählern und 6,1 Boards zu den produktivsten Power Forwards der Liga zählt.

Als personelles Gegengewicht fungiert Phil Russell, der sowohl teaminterner Topscorer (15,9 Punkte) als auch ein ligaweit gefürchteter Schütze ist. Der Aufbau bringt pro Partie satte 6,6 Dreierversuche auf die Reise (von denen er 42,2 Prozent verwandelt), womit er unter den Top10 aller ProA-Ballermaxe rangiert.

Stimmen
Chris Harris: (HC Phoenix Hagen):
„So sehr wir Heimspiele vor unseren großartigen Fans immer genießen, so sehr schätzen wir auch die damit verbundene Chance an unseren Prozessen zu arbeiten. Mit Kirchheim kommt eine Mannschaft ans Ischeland, die sich vor allem dank ihrer Stabilität auf den Playoff-Plätzen festgesetzt hat. Die Knights bringen viel Physis mit, die sie in Brettnähe gut zu nutzen wissen. Hier sind wir darin gefordert, sowohl offensiv als auch defensiv Gegenmittel zu finden, ohne dabei zu sehr von unserer eigenen Philosophie abzurücken.“

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