
Dortmund. (PM DHB) Die Qualifikation für die EHF EURO 2028 im Pflichtenheft, die Heim-Weltmeisterschaft 2027 im Sinn: 85 Tage vor dem Auftakt des alles überstrahlenden Turniers hat Bundestrainer Alfred Gislason am heutigen Dienstag das Aufgebot der deutschen Männer-Nationalmannschaft für den letzten Lehrgang des laufenden Jahres nominiert.
Das DHB-Team kommt mit 18 Spielern am Montag, 2. November, in Berlin zusammen – darunter als Neulinge Niklas Theiß (HSG Wetzlar) sowie David Móré von ThSV Eisenach.
Zum Start der Qualifikation für die EHF EURO 2028 trifft Deutschland am Donnerstag, 5. November, um 20.30 Uhr in der Uber Arena auf Belgien (Karten unter dhb.de/tickets). Drei Tage später folgt am Sonntag, 8. November, um 18 Uhr in Prešov das Auswärtsspiel gegen die Slowakei.
„Wir wollen Spiele gewinnen, das ist auch das Ziel der Woche mit den Spielen gegen Belgien und die Slowakei. Trotzdem werden wir aber auch an der Festigung unserer taktischen Abläufe mit Blick auf den Januar arbeiten“, sagt Bundestrainer Alfred Gislason. “Das spiegelt sich auch im Kader wider: Wir arbeiten mit einem Stamm, der die Abläufe kennt und eingespielt ist. Wir haben aber auch betont, dass wir auf einzelnen Positionen mehrere Spieler und ihre Leistungen beobachten. Daher sind Niklas Theiß und David Móré dieses Mal neu dabei, da war sie bei uns sehen wollen.”
Über die beiden Pflichtspiele hinaus richtet sich der Fokus bereits auf die Heim-WM am 13. Januar 2027 beginnende Heim-WM. Deutschland bestreitet seine Vorrundenspiele im Münchner SAP Garden gegen Tunesien, Uruguay und Serbien. „Natürlich ist unsere Arbeit auf die WM ausgerichtet. Und das macht es auch jetzt etwas leichter, denn für den Januar brauchen wir maximale Konsequenz, die wir schon jetzt in jedem Training und in beiden Spielen vorbereiten müssen“, sagt Ingo Meckes, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Mit Blick auf die Zeit nach der WM ist es wichtig, dass wir mit zwei Erfolgen in die EM-Qualifikation starten.“
In den weiteren Partien der EM-Qualifikation trifft die deutsche Handball-Nationalmannschaft Mitte März zweimal auf Italien und Anfang Mai in den Rückspielen erneut auf Belgien und die Slowakei. Die ersten beiden Mannschaften der Qualifikationsgruppe 7 lösen das Ticket für die EHF EURO 2028 in der Schweiz, Portugal und Spanien.
Fürs Auswärtsspiel in der Slowakei macht sich der DHB-Tross bereits am Samstag, 7. November, von Berlin via Budapest auf den Weg nach Prešov. Die Rückreise ist für Montag, 9. November, geplant. „Das Auswärtsspiel in der Slowakei wird uns auch logistisch fordern, denn der späte Anwurf am Sonntagabend lässt uns leider keine Chance, noch am Spieltag die Heimreise anzutreten“, sagt Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton. „Insgesamt haben wir eine kompakte Woche vor uns, in der wir Neues erarbeiten, aber vor allem unsere Abläufe mit Blick auf die Heim-WM weiter automatisieren können.“
Das Heimspiel gegen Belgien ist vor der Heim-WM das letzte Pflichtspiel der Männer-Nationalmannschaft auf deutschem Boden. Am 8. und 10. Januar folgen gegen Portugal in Mannheim und Nürnberg noch zwei Vorbereitungsländerspiele. Karten sind unter dhb.de/tickets erhältlich.
Das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft:
Tor: Andreas Wolff (THW Kiel), David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Lasse Ludwig (Füchse Berlin, bis Freitag, 6. November)
Feld: Tim Freihöfer (Füchse Berlin), David Móré (ThSV Eisenach), Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Julian Köster (THW Kiel), Miro Schluroff (VfL Gummersbach), Johannes Golla (MT Melsungen), Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Nils Lichtlein (Füchse Berlin), Juri Knorr (Aalborg Handbold/DEN), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Renārs Uščins (TSV Hannover-Burgdorf), Niklas Theiß (HSG Wetzlar), Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Lukas Zerbe (THW Kiel)
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