
Essen. (PM TUSEM) Der TUSEM Essen hat am 1. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga eine Niederlage kassiert.
Bei den Eulen Ludwigshafen musste sich die Mannschaft von Trainer Daniel Haase mit 26:32 (11:14) geschlagen geben.
Die Sommerpause ist vorbei und endlich geht es wieder los! Der TUSEM Essen ist in die neue Saison gestartet und hatte es auswärts mit den Eulen Ludwigshafen zu tun. Mit einer verjüngten Mannschaft und einigen Debütanten ging es in der Friedrich-Ebert-Halle gegen ein Team, das ebenfalls einige Veränderungen im Sommer vorgenommen hat. Unter anderem holten sich die Eulen mit Vincent Bülow und René Zobel reichlich Erfahrung nach Rheinland-Pfalz.
Der TUSEM begann gut und konzentriert. Die Abwehr stand recht solide und im Angriff zeigten sich die Gäste zielstrebig. Felix Göttler erzielte das erste Tor der Saison und die Essener erspielten sich eine erste Führung. Diese hielt knapp 20 Minuten, ehe dann doch die Hausherren die Begegnung drehen konnten. Sie erhöhten nun den Druck, aber das Team von der Margarethenhöhe hielt zunächst gut dagegen. U19-Weltmeister Finn Knaack konnte erste Paraden im TUSEM-Trikot verzeichnen und verhinderte einen größeren Rückstand.
Doch fortan taten sich die Gäste schwer, vor allem im Angriff. Einige gute Möglichkeiten blieben auf der Strecke, während die Eulen nun etwas mehr Selbstvertrauen tankten. Erschwerend kam hinzu, dass der TUSEM in den Schlussminuten der ersten Halbzeit gleich zwei Zeitstrafen kassierten. Das nutzten die Ludwigshafener aus und erhöhten noch vor der Pause auf 14:11.
Die Stimmung bei den mehr als 1700 Zuschauern in der Halle war dementsprechend gut, was es aus Sicht der Essener nicht einfacher für den zweiten Durchgang machte. Sie nahmen sich zwar viel vor, mussten dann allerdings doch etwas abreißen lassen. Die Eulen kamen in einen Lauf und zeigten sich vor dem Tor eiskalt. Der TUSEM hatte Probleme seine Gegenspieler in den Griff zu bekommen und musste einige einfache Gegentore schlucken. Auch die Hereinnahme von Torhüter Dominik Plaue verschaffte nicht die nötigen Paraden, um den Schwung der Gastgeber zu stoppen. Friedrich Schmitt oder auch Marc-Robin Eisel sorgten dafür, dass ihre Mannschaft den Vorsprung sogar auf elf Treffer ausbauen konnte (27:16, 47.). Bei den Essenern lief in dieser Phase nicht viel zusammen, vor allem in der Offensive stockte der Motor. Torhüter Ziga Urbic wurde in einigen Situationen zum Endgegner, wehrte insgesamt zehn Würfe ab.
Immerhin: in der Schlussphase gab sich der TUSEM nicht auf und kämpfte sich noch einmal etwas heran. Unter anderem trafen die Neuzugänge Felix Mart und auch Valentin Willner, weshalb die deutliche Niederlage am Ende doch etwas weniger schlimm ausfiel. Mart traf letztendlich zum 26:32-Endstand aus Essener Sicht. Mehr war an diesem Abend nicht mehr drin.
„Es war die Blaupause zu unserem letzten Spiel in Ludwigshafen. Wir hatten ein gutes Gefühl und sind gut gestartet. Dann fallen wir aber etwas zusammen, auch durch die beiden Zeitstrafen kurz vor der Pause. Der Halbzeitstand war für ein Auswärtsspiel okay. Danach hatten wir uns vorgenommen die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit zu gewinnen, aber das Gegenteil ist passiert. Immerhin haben die Jungs am Ende eine gute Reaktion gezeigt und wir sind nicht untergegangen. Es bleibt ein Entwicklungsprozess, dass wir solche Schwächephasen kleiner halten. Wir hatten gute 25 Minuten, den Rest müssen wir besser machen“, sagte TUSEM-Trainer Daniel Haase nach der Niederlage.
Nun steigt die Vorfreude auf das erste Heimspiel der neuen Saison. Am kommenden Freitag (5. September) geht es gegen den TV Hüttenberg, Anwurf in der Sporthalle „Am Hallo“ ist um 19.30 Uhr.
Eulen Ludwigshafen – TUSEM Essen 32:26 (14:11).
Eulen: Grupe, Peribonio, Urbic; Stüber (4), Waldvogel, Schaller (5/2), Ilic (1), Eisel (5), Bülow (2), Zobel, Hein (1), Schwarzer (1), Röller (1), Straub (3), Schmitt (7), Leun (2).
TUSEM: Knaack, Plaue; Mart (4/1), Göttler (3), Willner (3), Wolfram (2), Reimer (3/2), Eißing (5), Wolf, Clarius, Szuharev (1), Neuhaus (3), Kostuj, Hejny (1), Mast (1), Werschkull.
Siebenmeter: 2/2 – 3/4.
Strafminuten: 10 – 6.
Schiedsrichter: Seidler/Seidler (Solingen).
Zuschauer: 1705.
Foto: Dennis Ewert.
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