
Gummersbach. (PM VfL) Nach dem erfolgreichen Heimduell gegen die Füchse Berlin am vergangenen Sonntag richtet sich der Blick des VfL Gummersbach auf das nächste schwere Auswärtsspiel in der DAIKIN HBL.
Am kommenden Freitag, den 19. September, trifft das Team von Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson um 20 Uhr mit GWD Minden auf einen der beiden Bundesliga-Aufsteiger. „Für die Jungs und den Verein freue ich mich sehr, dass sie wieder da sind. Minden gehört in die erste Liga und deshalb wünsche ich ihnen, die Klasse zu halten. Die Punkte am Freitag wollen wir aber natürlich nicht verschenken“, äußert sich VfL-Rückraumshooter Miro Schluroff, der selbst zwischen Januar 2021 und Juni 2022 für GWD auflief. Die Partie wird in der Kreissporthalle Lübbecke ausgetragen, da die Renovierungsarbeiten in der heimischen Kampa-Halle in Minden noch nicht abgeschlossen sind.
GWD Minden ging zuletzt in der Saison 2022/23 in der DAIKIN HBL auf Punktejagd. Am damaligen letzten Spieltag trennten sich der VfL und GWD mit einem 38:38-Remis, was den Ostwestfalen allerdings nicht mehr reichte, um den Abstieg zu verhindern. Nach zwei Jahren Abstinenz machte Minden mit einem 31:30-Krimisieg beim TuS Ferndorf den Aufstieg in die Belletage des deutschen Handballs in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag der 2. HBL perfekt. Beim Aufsteiger, der von Cheftrainer Aaron Ziercke trainiert wird, steht in dieser Spielzeit entsprechend klar das Erreichen des Klassenerhalts an oberster Stelle. Dafür haben die Ostwestfalen ordentlich aufgerüstet: Den vier Abgängen Danilo Radović, Lucas Grabitz, Carles Asensio und Adam Nyfjäll standen zur neuen Runde mit Malte Donker, Daniel Astrup, Karolis Antanavicius, Ex-VfL-Keeper Tibor Ivanišević, Morten Hempel sowie Jakub Štěrba sechs vielversprechende Neuzugänge gegenüber. Bereits seit Beginn der Saison plagen GWD allerdings enorme Verletzungssorgen. Sowohl drei der Neuen im Team – Astrup, Hempel und Štěrba – als auch der ehemalige Gummersbacher Alexander Weck, der sich kurz vor dem Saisonstart eine schwere Fußverletzung zuzog, stehen den Mindenern langfristig nicht zur Verfügung. Aufgrund der angespannten personellen Situation verpflichteten die Ostwestfalen noch einmal nach und statteten den Defensivexperten Azat Valiullin mit einem Vertrag bis zum Jahresende aus. Die Grün-Weißen lassen sich als kampfstarke und physisch stabile Mannschaft mit viel Mentalität beschreiben. Trotz der Verletzungssorgen stellten die Mindener dies bereits in der noch jungen Saison unter Beweis: Nachdem es in der ersten Runde des DHB-Pokals einen souveränen 37:29-Auswärtssieg bei der HSG Krefeld Niederrhein gab, fuhr das Team am ersten Bundesliga-Spieltag einen hart umkämpften Punktgewinn gegen FRISCH AUF! Göppingen ein. Darauf folgte eine knappe 24:28-Niederlage bei den Rhein-Neckar Löwen, ehe sich die Grün-Weißen der SG Flensburg-Handewitt vor heimischem Publikum mit 27:40 geschlagen geben mussten. Den ersten Saisonsieg feierte GWD im Aufsteiger-Duell am
zurückliegenden vierten Spieltag. In einer temporeichen Begegnung gegen den Bergischen HC gelang es den Gästen frühzeitig die Spielkontrolle zu übernehmen, sodass am Ende ein klarer 30:23-Erfolg zu Buche stand. „Minden hat eine gute Truppe. Sie haben zwar Verletzungspech, aber der Sieg gegen den BHC zeigt, wie gefährlich diese Mannschaft ist“, weiß Schluroff. Nach vier ausgetragenen Partien belegt der Liga-Neuling mit 3:5 Punkten den 14. Tabellenplatz.
Auch der VfL Gummersbach konnte den vergangenen Spieltag mit zwei Punkten abschließen. Beim Comeback von Schluroff nach überstandener Meniskus-Verletzung gab es dank einer mannschaftlich geschlossenen Leistung einen 34:29-Sieg gegen die Füchse Berlin. „Das Spiel gegen Berlin war unglaublich. Unsere Abwehr im Zusammenspiel mit den Torhütern stand unheimlich stark, sodass wir das Tempospiel der Berliner unterbinden konnten“, blickt der deutsche Nationalspieler zurück, der selbst fünf Tore sowie fünf Assists zum Erfolg beitrug. „Das wird auch der Schlüssel sein für unser nächstes Spiel“, so Schluroff. Vor dem Duell in Ostwestfalen belegen die Blau-Weißen mit 6:2 Zählern den sechsten Tabellenrang.
Gelebte Partnerschaft, starke Perspektive: SCHWALBE verlängert Exklusiv-Partnerschaft mit dem VfL Gummersbach um drei weitere Jahre
Gummersbach, 16. September 2025 – Wenn beim Heimspiel die SCHWALBE arena bebt, ist ein Name untrennbar mit der Heimat des Handballs verbunden: SCHWALBE, langjähriger Exklusiv-Partner des VfL Gummersbach, bleibt dem Traditionsverein auch in den kommenden Jahren treu. Der bestehende Vertrag wurde zur neuen Saison um weitere drei Jahre verlängert – ein deutliches Zeichen für gelebte Partnerschaft, tiefes Vertrauen und gemeinsame Ziele.
„Wir freuen uns sehr, dass SCHWALBE seine Rolle als Exklusiv-Partner weiterhin mit großer Überzeugung ausfüllt und wir den gemeinsamen Weg konsequent weitergehen“, erklärt Christoph Schindler, Geschäftsführer des VfL Gummersbach. „Diese Partnerschaft lebt nicht nur durch Logos und Sichtbarkeit – sondern durch echte Zusammenarbeit, gemeinsame Projekte und eine Haltung, die verbindet. Dass wir auch inhaltlich künftig noch stärker miteinander arbeiten wollen, zeigt, wie tief dieses Miteinander verankert ist.“
Mit der Vertragsverlängerung bleibt SCHWALBE nicht nur auf zweithöchster Partner-Ebene präsent, sondern bringt sich auch künftig intensiv in die inhaltliche Gestaltung ein. Gemeinsam mit dem VfL sollen ausgewählte Themen, Kampagnen und Geschichten entwickelt werden – stets mit dem Anspruch, das Zusammenspiel von Sport, Innovation und gesellschaftlichem Engagement erlebbar zu machen.
„Die Verlängerung ist ein klares Bekenntnis zu unserer gemeinsamen Heimat, denn die regionale Verbundenheit ist uns bei Schwalbe seit jeher wichtig“, so Philipp Jahn, Head of Marketing and Brand bei SCHWALBE. „Gleichzeitig machen wir unsere Marke so national in einem emotionalen Umfeld weiterhin sichtbar. Wir freuen uns sehr, den gemeinsamen Weg fortzusetzen und die Erfolgsgeschichte des VfL Gummersbach auch in den kommenden Jahren weiterzuschreiben.“
Auch Dennis Römer, verantwortlich für Partnerschaften beim VfL Gummersbach, freut sich über die Verlängerung: „SCHWALBE begleitet uns seit vielen Jahren – als Partner, Förderer und Impulsgeber. Dass wir gemeinsam neue Inhalte aufgleisen und dabei auf eine gewachsene Vertrauensbasis bauen können, ist nicht selbstverständlich. Umso schöner, dass wir diesen Weg zusammen weitergehen.“
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