„Unser Dorf hat Zukunft“: Balve-Mellen gewinnt den Wettbewerb auf Kreisebene

Die Entscheidung ist gefallen: Balve-Mellen ist Sieger des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ und wird den Märkischen Kreis im Jahr 2025 auf Landesebene vertreten. – © Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (RST / PMK) Die Entscheidung ist gefallen: Balve-Mellen ist Sieger des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ und wird den Märkischen Kreis im Jahr 2025 auf Landesebene vertreten.

Sechs Dörfer und Ortsteile im Märkischen Kreis haben sich in diesem Jahr für den Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ herausgeputzt: Meinerzhagen-Valbert, Menden-Hüingsen (beide bis 3.000 Einwohner), Frönsberg (Hemer), Balve-Mellen (beide bis 1.000 Einwohner) sowie Iserlohn-Hemberg (Siedlergemeinschaft) und Menden-Lürbke (beide bis 500 Einwohner). An zwei Tagen war die Bewertungskommission – bestehend aus LWL-Vertretern, Politikern der Kreistagsfraktionen sowie Mitarbeitern der Kreisverwaltung – im Kreisgebiet unterwegs, um zu sehen, wie die Dörfer und Ortsteile unter anderem in Bezug auf die Infrastruktur, auf das Gemeinschaftsleben und die Dorfgestaltung aufgestellt sind. Im Ständesaal des Kreishauses in Altena fiel am Dienstagnachmittag die mit Spannung erwartete Entscheidung: Balve-Mellen ist Sieger und wird den Kreis damit beim Landeswettbewerb im Jahr 2025 vertreten.

„Balve-Mellen hat die Kriterien des Dorfwettbewerbes herausragend präsentiert und erfüllt. Durch das Engagement vor Ort wurde die Kommission vollends überzeugt“, berichtet Kreisheimatpfleger Rolf Klostermann als Vorsitzender der Bewertungskommission. Alle sechs Ortsteile hinterließen einen sehr guten Eindruck bei der Jury. Und: Der positive Trend in den teilnehmenden Dörfern hat sich einmal mehr fortgesetzt. „Großes Kompliment an die Menschen vor Ort: Sie leisten tolle ehrenamtliche Arbeit, um die Heimat noch moderner, noch schöner und lebenswerter zu gestalten. Hier wird aktiv die Zukunftsperspektive verbessert, der ländliche Raum nachhaltig gestaltet und die dörfliche Identität gestärkt. Überall, wo wir waren, herrscht ein ausgeprägtes Wir-Gefühl und ein sehr guter dörflicher Zusammenhalt“, sagt Rolf Klostermann.

Überblick über die Platzierungen der einzelnen Orte:

Kategorie 1, Orte bis 500 Einwohner:
Menden-Lürbke (1.600 Euro)
Iserlohn-Hemberg (Siedlergemeinschaft / 1.100 Euro)

Kategorie 2, Orte unter 1.000 Einwohner:
Balve-Mellen (2.200 Euro)
Hemer-Frönsberg (1.100 Euro)

Kategorie 3, Orte über 1.000 Einwohner:
Meinerzhagen-Valbert (1.600 Euro)
Menden-Hüingsen (1.100 Euro)

Überblick über die Sonderpreise:
Der Heimatbund Märkischer Kreis e.V. vergibt seinen Sonderpreis in Höhe von 500 Euro an Meinerzhagen-Valbert für den Gesundbrunnen.

Der Sonderpreis des Kreisheimatpflegers Nord, Rolf Klostermann, in Höhe von 500 Euro geht an Balve-Mellen für die Heimattafeln.

Der Westfälisch-Lippische Landfrauenverband e.V., Kreisverband Märkischer Kreis / Ennepe-Ruhr-Hagen, vergibt jeweils 100 Euro an Meinerzhagen-Valbert für die Kinderfeuerwehr und an Hemer-Frönsberg für die Ispeier Kinderstunde.

Das Naturschutzzentrum Märkischer Kreis hat einen Sachpreis (drei Obstbäume) an Menden-Hüingsen für ihre Streuobstwiesen vergeben.

Die Stadtwerke Menden vergeben jeweils 150 Euro an Menden-Lürbke für die Jugendgruppe des Schützenvereins sowie an Menden-Hüingsen für das Inklusions-Fußballturnier.

Der Sonderpreis der Klimaschutzbeauftragten des Märkischen Kreises, Petra Schaller, geht mit je 250 Euro an Iserlohn-Hemberg für die Photovoltaikanlagen und an Hemer-Frönsberg für die Direktvermarktung und Netzwerkarbeit.




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