
Bochum. (MK) Hätte man den Bochumer Fans vor der Saison gesagt, dass der VFL von den ersten vier Bundesligaspielen nur ein Match verliert, sie hätten vermutlich mehrheitlich eingeschlagen.
In der Realität stehen neben der Klatsche von Stuttgart seit Samstagabend nun drei Remis, denn auch gegen Eintracht Frankfurt spielte der VFL 1:1 Unentschieden, das dritte Remis in der noch jungen Saison.
In der torlosen ersten Halbzeit schenkten sich beide Teams nichts. Bei schwül-warmen 28 Grad wurde reichlich Lauf- und Zweikampfarbeit verrichtet. Chancen zum Führungstreffer gab es auf beiden Seiten durchaus. Stöger (3.) zog aus der Distanz einfach mal ab und SGE-Keeper Trapp musste all seine Erfahrung aufbringen, um den Schuss über die Latte zu lenken. Für die Eintracht scheiterten Ebimbe (12.) und der völlig freistehende Larsson (22.) an VFL-Torwart Riemann. Asanos Volleyschuss (24.) war für Trapp kein Problem, ebenso wie Stögers zu unplatzierter Schuss in der 37. Minute. Passlack fand per Kopf am kurzen Pfosten ebenfalls nicht die Lücke zum erhofften Führungstreffer. Somit ging es auch ohne Treffer, aber nach 46 spannenden Minuten in die Kabinen.
Verwirrung in der 55. Minute. Ebimbe hatte per Nachschuss zum 0:1 getroffen, es dauerte aber einige Minuten bis auch aus dem Kölner Videokonferenzraum das grüne Licht kam. Frankfurt nach der Führung mit Oberwasser, aber auch ohne die Qualität dem VFL den „Todesstoß“ zu versetzen. VFL-Coach Letsch reagierte, brachte Antwi-Adjei und Pacienca ins Spiel. Fortan meldete sich der VFL auch in der Offensive wieder zurück. Passlack (68.) war per Kopf noch zu unplatziert. Aufregung in der 73. Minute: Marmoush umklammert Ordets, der kommt zu Fall und der Referee entscheid auf Elfmeter. Stöger ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, verwandelte ins linke Eck und Trapp blieb fast still in der Mitte stehen. Sein Gegenüber Riemann hatte in der 82. Minute das Glück des Tüchtigen, weil die Eintracht aus dem Tohuwabohu im Bochumer Strafraum einfach zu wenig machte. Daschner (83.) und Pacienca (85. Und 87.) vergaben die nächsten Gelegenheiten für die Gastgeber. Im Gegenzug rutschte Buta am langen Pfosten unbedrängt in eine Flanke, verpasste aber knapp. Riemann wäre hier geschlagen gewesen. In der siebenminütigen Nachspielzeit blieb es zwar spannend, aber mehr als Försters VFL-Chance aus spitzem Winkel war letztendlich nicht erwähnenswert.
Am Ende trennten sich beide Teams leistungsgerecht 1:1 Unentschieden.
VFL-Coach Thomas Letsch fasste das Spiel wie folgt zusammen: „Ich denke, für den neutralen Zuschauer war es ein richtig geiles Fußballspiel. Es ging hin und her, von Anfang an. Wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Wir sind vorne drauf gegangen, haben zweite Bälle erobert. Dass Frankfurt über hohe fußballerische Qualität verfügt und wir sie nicht hinten einschnüren werden, war zu erwarten. Die Konter von Frankfurt hat Manu klasse entschärft. Insgesamt haben wir ein tolles Spiel gemacht. Mit der Art und Weise bin ich absolut zufrieden, weil die Jungs zeigen, dass sie von unserem Spiel überzeugt sind. Über das Ergebnis bin ich aber enttäuscht. Aus den vergangenen drei Unentschieden hätten wir meiner Meinung nach eines gewinnen können, eines gewinnen müssen und eines gewinnen sollen. Wir müssen daran arbeiten, vorm Tor die letzte Konsequenz an den Tag zu legen. Wir müssen total heiß darauf sein, Tore zu machen.“
VfL weitet Kooperation mit adesso aus
Der VfL Bochum 1848 geht den nächsten Schritt in puncto Digitalisierung: adesso, einer der führenden IT-Dienstleister im deutschsprachigen Raum, hat bereits bei der Eröffnung des Service-Centers im Dezember 2022 erfolgreich mitgewirkt. Nun weiten die Blau-Weißen die Kooperation mit dem Technologieunternehmen aus.
Die Partnerschaft mit adesso stellt auch einen Meilenstein für die Vermarktungsabteilung des VfL dar. Im Zuge der Professionalisierung des Klubs implementieren die Blau-Weißen gemeinsam mit dem IT-Dienstleister eine neue Vertriebssoftware. Mit jener Salesforce Sales Cloud optimiert der VfL sämtliche vertrieblichen Abläufe und Geschäftsprozesse. Zuvor wurde bereits das Service Center mit der Salesforce Service Cloud ausgestattet, um Anliegen von Fans entsprechend erfassen zu können.
Innovative Ideen, zukunftsfähige Strategien und passgenaue IT-Lösungen – dafür steht das Unternehmen mit Hauptsitz in Dortmund. Über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen an über 60 Standorten weltweit dafür, die digitale Zukunft ihrer Kundinnen und Kunden tagtäglich erfolgreich zu gestalten.
„Die digitale Reise beim VfL geht weiter“, sagt Tim Jost, Direktor Marketing & Vertrieb sowie Mitglied der Geschäftsleitung beim VfL. „Mit adesso haben wir einen innovativen Partner an unserer Seite. Gemeinsam werden wir die Digitalisierung und Prozesse im Klub weiterentwickeln und die nächsten Schritte einleiten. Die adesso SE verfügt über umfassende Expertise und wird unseren kompletten Vertriebsprozess durch die Implementierung der Salesforce Sales Cloud auf ein neues Level heben.“
„Die Erweiterung der Partnerschaft mit dem VfL Bochum ist für uns nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern auch eine echte Erfolgsgeschichte“, sagt Oliver Kowalke, Leiter Line Of Business Sports bei adesso. „Mit der erfolgreichen Implementierung der Salesforce Service Cloud haben wir bereits die Grundlage für eine effiziente Zusammenarbeit gelegt. Nun setzen wir gemeinsam den nächsten Schritt und implementieren die Salesforce Sales Cloud, um den Sponsoringvertrieb und das Partnermanagement auf ein neues Level zu heben. Neben der Gestaltung von effizienten Vertriebs- und Partnermanagement-Prozessen, ist es unter Ziel, dem VfL Bochum Echtzeit-Reports und Dashboards zur Verfügung zu stellen, damit er stets die besten Entscheidungen treffen kann. Diese Partnerschaft ist ein Paradebeispiel dafür, wie Technologie und Sportbusiness Hand in Hand gehen, um wirtschaftliche Erfolge zu erzielen.“
ADN bleibt Top-Partner des VFL<7H3>
Die digitalen Herausforderungen und Ansprüche werden immer größer und vielfältiger. Umso wichtiger ist es für den VfL Bochum 1848, entsprechende Experten an der Seite zu haben. Die Advanced Digital Network Distribution GmbH – kurz: ADN – bleibt Top Partner der Blau-Weißen. Die Partnerschaft mit dem langjährigen Wegbegleiter inkludiert eine TV-relevante LED-Bande.
Über 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mehr als 7.000 Partner in Deutschland, Österreich und der Schweiz – doch zuhause ist ADN im Ruhrgebiet. Das Bochumer Unternehmen bringt reichlich IT-Expertise mit. Als einer der größten nationalen IT-Distributoren identifiziert ADN aktuelle Trends und eröffnet Technologiepartnern eine Vermarktungsplattform.
„In puncto Digitalisierung ist beim VfL zurzeit einiges in Bewegung“, sagt Tim Jost, Direktor Marketing & Vertrieb sowie Mitglied der Geschäftsleitung beim VfL. „Bei allen digitalen Herausforderungen, denen wir als Fußballverein gegenüberstehen, können wir mit ADN auf einen kompetenten Experten zurückgreifen. Das Bochumer Unternehmen gibt uns wertvolle Ideen und Anregungen, um unseren digitalen Fortschritt zu optimieren.“
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