Wechsel im Vorstand des Iserlohner EC: Josef Jost tritt aus privaten Gründen kürzer – Roosters-Kooperation mit Duisburg geht weiter

Wolfgang Brück (links) und Josef Jost – © Screenshot IEC 2021

Iserlohn. (PM Roosters) Der Iserlohner EC nimmt eine Umbesetzung seines Vorstandes vor: Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Josef Jost steht dem Club in dieser Funktion ab sofort aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.

Darüber informierte Jost den 1. Vorsitzenden Wolfgang Brück vor einigen Wochen. Nun steht fest, dass Brück bis zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am 30. Juni 2026 das IEC-Mitglied Michael Knüppel kommissarisch zum stellvertretenden Vorsitzenden beruft.

Knüppel wird sich zudem bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung zur Wahl stellen, um von der Mitgliederversammlung bis zum Ende der aktuellen Amtsperiode in das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden gewählt zu werden.

„Zuallererst gilt der Dank des gesamten Clubs und insbesondere auch von mir persönlich Josef Jost. Wir haben über Jahrzehnte stets eng, vertrauensvoll und konstruktiv zusammengearbeitet und man kann seine Verdienste rund um das Iserlohner Eishockey gar nicht hoch genug bewerten. Wir bedanken uns für sein außergewöhnliches Engagement und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute“, betont Brück.

Josef Jost übte den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden seit 2002 und damit knapp 25 Jahre aus, nun ist es für den 63-Jährigen an der Zeit, kürzer zu treten: „Ich blicke positiv und mit großer Dankbarkeit auf diese Zeit zurück. Ich durfte viele Dinge rund um diesen einzigartigen Club aktiv mitgestalten und weiterentwickeln und einige besondere Menschen kennenlernen. Ich bedanke mich bei all denen, die diesen Weg über all die Jahre begleitet haben und denen der Club genauso am Herzen liegt wie mir. Insbesondere natürlich auch bei Wolfgang Brück für die stets vertrauensvolle und produktive Zusammenarbeit. Ich wünsche Michael Knüppel nur das Beste und freue mich, dass sich jemand gefunden hat, der genauso für das Eishockey im Sauerland und den Iserlohner EC brennt, wie ich“, sagt Jost.

Der 64-jährige Michael Knüppel ist in Iserlohn aufgewachsen und ist dem Eishockey im Sauerland seit knapp 50 Jahren fest verbunden: „Mit 16 Jahren war ich das erste Mal bei einem Eishockey-Spiel am Seilersee – und seitdem hat mich das Ganze nicht mehr losgelassen“, sagt Knüppel. Ob damals als Fan auf der Stehplatztribüne oder in leitenden Funktionen bei Sponsoring-Partnern der Roosters auch auf der geschäftlichen Ebene: Das Eishockey im Sauerland ist für Knüppel eine Herzensangelegenheit. „Als klar war, dass die Position des stellvertretenden Vorsitzenden neu besetzt werden muss, war ich sofort begeistert. Dieser Sport und dieser Club haben mein Leben über Jahrzehnte geprägt. Ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit bekomme, durch diese ehrenamtliche Tätigkeit etwas zurückzugeben und den Iserlohner EC bei seiner Entwicklung zu begleiten. Josef Jost hinterlässt große Fußstapfen und ich würde mich sehr freuen, wenn mir die Mitglieder bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung ihr Vertrauen aussprechen, diese Arbeit fortzuführen“, fügt er an.

Kooperation mit Duisburg geht weiter

Gemeinsam mit den Füchsen Duisburg setzen die Iserlohn Roosters auch in der kommenden Saison auf Kontinuität und nachhaltige Nachwuchsförderung.

Die Sauerländer führen die Kooperation mit dem Oberligisten fort.

Im Fokus der Zusammenarbeit steht weiterhin die gezielte Entwicklung junger Spieler. In der neuen Saison planen die Füchse Duisburg, den gemeinsamen Pool an Förderlizenzspielern aus beiden DEL-Standorten deutlich zu erweitern. Parallel dazu investiert der Club in seine personelle und infrastrukturelle Ausstattung, um Nachwuchstalenten optimale Bedingungen für den Einstieg in das leistungsorientierte Senioren-Eishockey zu bieten.

„Die Kooperation mit den Füchsen Duisburg wird auch im kommenden Jahr fortgeführt. Auf den positiven Erfahrungen der vergangenen Saison bauen wir weiter auf. Für unsere Perspektivspieler bietet Duisburg hervorragende Möglichkeiten, sich optimal weiterzuentwickeln und sich langfristig sowie nachhaltig im Profibereich zu etablieren“, sagt Roosters-Sportdirektor Franz-David Fritzmeier.

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