Statement des Präsidenten des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeister Christian Ude, zur Schließung von Bundeswehrstandorten

Köln. (PM Städtetag) Gerade in strukturschwachen Städten und Gemeinden ist die Bundeswehr ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor. Schließungen oder drastische Verkleinerungen von Standorten sind deshalb für diese Kommunen immer zunächst ein herber Verlust.

Allerdings hat die Vergangenheit für größere Städte in Wachstumsregionen gezeigt: Frei werdende Flächen eröffnen auch Chancen für die Zukunftsentwicklung der Kommunen – sei es für neue Wohngebiete, für die Ansiedlung von Unternehmen oder als Standorte von Bildungs-, Freizeit- und Kultureinrichtungen. Damit diese Chancen genutzt werden können, muss sich die Verwertung der Flächen vorrangig an den Entwicklungsplänen der Kommunen orientieren.

Der Bund ist jetzt für alle betroffenen Städte und Standorte aufgefordert, partnerschaftlich mit den Kommunen zusammenzuarbeiten und sie bei der Umstrukturierung bestmöglich zu unterstützen. Dabei ist für die Kommunen eine günstige Preisgestaltung für den Verkauf dieser Flächen wichtig, zudem muss die kommunale Planungshoheit beachtet werden.

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